Jusos Chemnitz unterstützen die Initiative gegen eine Zusammenarbeit mit Pro Chemnitz bei der Fortschreibung des „Lokalen Aktionsplanes für Toleranz, Demokratie und für ein weltoffenes Chemnitz“
31.05.2011
Tobias Virgin, Juso-Vorsitzender
„Wie soll man sich denn über Schritte zu einem toleranten und weltoffenen Chemnitz austauschen, wenn Akteure am Tisch sitzen, die seit Jahren dadurch auffallen, genau diesen Vorstellungen entgegen zu stehen“ wirft Tobias Virgin, Vorsitzender der Jusos Chemnitz, als Frage auf. Was „Pro Chemnitz“ von Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit hält, zeigt sich u.a. darin, dass man sich bei Kritik am Programm der Theater Chemnitz ungeniert nationalsozialistischer Begriffe bedient, politisch Andersdenkenden gern den Anschein von Straftätern verpasst und keine Scheu vor Kontakten zum neonazistischen Spektrum hat.
„Da es offensichtlich keine Handhabe für die Stadtverwaltung gibt, die Teilnahme von „Pro Chemnitz“ zu verhindern ist es umso wichtiger, dass Akteurinnen und Akteure der Zivilgesellschaft in einem solchen Fall konsequent deutlich machen, dass mit „Pro Chemnitz“ keine Zusammenarbeit möglich ist.“ bekräftigt Tobias Virgin.
Trotzdem ist die Stadt Chemnitz damit nicht aus ihrer Verantwortung entlassen und daher angehalten, die Bedenken der zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure ernst zu nehmen. Die Jusos Chemnitz fordern deshalb eine klare Position der Stadt Chemnitz, unabhängig jeglicher Formalitäten im Verwaltungshandeln.
