Solidarität und nicht der Ellenbogen ist höchtes politisches Prinzip - www.wolfgang-gunkel.de
Es geht an die Substanz der Städte und Gemeinden
Mit Zank und Streit kommt man nicht weit
Die in Berliner Regierungskreisen auch gern „Mutti“ genannte Kanzlerin Merkel verliert – zuletzt deutlich sichtbar bei der Bundespräsidentenwahl – die Kontrolle über ihre zänkische Gefolgschaft. Ärgerlich daran ist, dass bei dem ganzen Theater die drängenden Probleme auf die lange Bank geschoben werden. So hängt z.B. ein vollkommen unausgegorenes Sparpaket in der Luft, dessen soziale Schieflage sogar vom Wirtschaftsflügel der CDU beklagt wird.
Pechmarie im Kanzleramt
Die Pechmarie im Märchen „Frau Holle“ von den Gebrüdern Grimm fiel in erster Linie durch ihr Nichtstun auf, wofür sie schließlich als Lohn mit Pech überschüttet wurde. Die Bundeskanzlerin scheint in diesen Tagen ein ähnliches Schicksal zu ereilen. Nachdem sie bis heute beharrlich ihre Arbeit – das Regieren und Gestalten – verweigert hat, erfährt ihre Regierung nun fast täglich Katastrophen, Pech und Schicksalsschläge.
Weder Fisch noch Fleisch
Wie man durch Zaudern und Zögern größtmöglichen Schaden anrichtet, hat jetzt Bundeskanzlerin Merkel nachhaltig unter Beweis gestellt. Stets rühmt sie sich, ihre Regierungspolitik besonnen zu „moderieren“ und Entscheidungen erst dann zu treffen, wenn alle Aspekte erwogen sind. Bei Helmut Kohl nannte man das schlicht „aussitzen“. In der Griechenland-Krise hat die Kanzlerin damit den Schaden für uns Steuerzahler erheblich vergrößert.

