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Unterwegs in Chemnitz und Sachsen

03. bis 06. Dezember | Bundesparteitag in Berlin

Gemeinsam mit Sabine Sieble, wissenschaftliche Mitarbeiterin unserer Landtagsabgeordneten Hanka Kliese, stellte ich unsere Zukunftswerkstatt "Familie" vor. Die Präsentation auf dem Bundesparteitag bildete den Abschluß unseres Jahresprojektes.

Die Kindergrundsicherung ist jetzt auch Beschlußlage der Bundespartei. Schön das wir da mithelfen konnten!

10. Oktober | Fachforum IT-Wirtschaft in Chemnitz

Thomas Jurk
Thomas Jurk, sächs. Staatsminister a.D.
Kreative und kluge Köpfe sind für die wirtschaftliche Entwicklung in unseren sächsischen Kommunen von entscheidender Bedeutung. Gerade in Chemnitz haben in den letzten Jahren kleinere IT-Unternehmen neue Geschäftsmodelle entwickelt und Arbeitsplätze in Chemnitz geschaffen. Einige von ihnen agieren heute als Marktführer in verschiedenen Anwendungsbereichen.

Zwei davon sind die Chemnitzer Prudsys AG und die chemmedia AG.

Diese beiden Unternehmen sind Beispiele dafür, dass Chemnitzer Softwareschmieden nicht nur Innovations- und Fortschrittsmotor für Chemnitz sind, sondern auch Imageträger für unsere Stadt.

Den mit jedem Mouseklick, jeder Softwarelizens oder jedem E-Lerningsystem, das hier täglich an schweizer, französische oder US-amerikanische Kunden verschickt wird – immer steht dort auch „Made in Chemnitz“ drauf. Aus diesem Grund war mir dieses Fachforum mit Unternehmerinnen und Unternehmern aus der Informationstechnologie auch so wichtig.

Nach meiner Überzeugung wird es in sächsischen Kommunen und besonders in Chemnitz wirtschaftliche Entwicklung, Entwicklung von Beschäftigung und guten Löhne nur geben, wenn es zukünftig gelingt, die folgenden Kriterien verstärkter auszubauen:

1) Viele kreative Köpfe vor Ort
2) Vielfalt von Kulturen und Hautfarben
3) Top-Infrastruktur bei frühkindlicher Bildung

Bei den Bedingungen für Unternehmen in der Informationstechnologie, also den Bedingungen für Kreative, haben wir in Chemnitz noch erheblichen Nachholbedarf. Fehlende ICE-Verbindungen, der stockende Ausbau der A 72 nach Leipzig und fehlende und am Bedarf orientierte Tagungs- und Kongressorte sind dafür nur drei Beispiele.

Auch beim Thema Vielfalt der Kulturen und Hautfarben, also einem Mehr an qualifizierten Migrantinnen und Migranten, hat Chemnitz noch viel Potential nach oben.

Einzig beim guten Ausbaustand von Kindertagesstätten und Horten erfüllt Chemnitz heute bereits den Standard für zukunftsfähige Kommunen.

Dies allein ist aber unzureichend, um wirtschaftliches Wachstum und Wachstum von Löhnen und Beschäftigung in den nächsten Jahren zu sichern. Will Chemnitz sich zukünftig im Wettbewerb der großen sächsischen Städte und darüber hinaus behaupten, müssen alle drei Kriterien gleichermaßen erfüllt werden.

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Beim Fachforum im Chemnitzer Falke-Forum wurden diese und andere Problematiken diskutiert.

Ich persönlich glaube daran, dass Chemnitz das Potential hat, die genannten Kriterien zu erfüllen. Ich glaube daran, dass wir es hinbekommen, dass in Chemnitz viele Kreative leben und arbeiten. Dass es viele gut ausgebildete Migrantinnen und Migranten gibt und wir eine topp Infrastruktur bei Kitas, Schulen und Universitäten anbieten können.

Dazu braucht es aber viele engagierte und kluge Köpfe vor Ort. Genau mit denen müssen wir in Zukunft verstärkt ins Gespräch kommen!


2. Juli | Warum es manchmal gut ist, sich aufzuraffen...

Abschlussmatinee | 2. Juli 2011
Abschlussmatinee | 2. Juli 2011
Kommentar von Daniela Vieweg zur 1. internationalen Stefan Heym Konferenz vom 1.-2. Juli 2011 in Chemnitz:

Eigentlich war ich am Sonntagabend unheimlich müde, draußen regnete es in Strömen und angereichert mit Wissen zu Stefan Heym, hatte ich mir die Bücher zum gemütlichen durchstöbern schon zurecht gelegt, die ich mir zur Konferenz gekauft hatte.

Aber dann überredete mich mein Mann, wie geplant 18 Uhr ins Schauspielhaus zu gehen. Ich war ja auch neugierig, was die jungen Leute des Theaterjugendclubs „KarateMilchTiger“ des Chemnitzer Schauspielhauses zu Stefan Heym erarbeitet haben. Wenigstens eine Veranstaltung aus dem Begleitprogramm zur Stefan-Heym-Konferenz  wollte ich doch unbedingt anschauen, nachdem es mir aus beruflichen und familiären Gründen die ganze Woche schon nicht gelungen war, eine der anderen Veranstaltungen zu besuchen.

Und ich muss sagen: Ich bin so froh, dass mein Mann mich vom Sofa gezogen hat. Diese jungen Menschen haben mir Stefan Heym auf eine ganz neue Art nahe gebracht. Mit Musik, Tanz, Aktionen und natürlich Worten haben sie in einer Stunde Stefan Heyms Leben erzählt. Anschaulich, sehr spannend und durch die Augen Jugendlicher von Heute gesehen. Ich saß nur da und war so erfüllt von dieser Spiellust. Mein Mann hatte sogar Gänsehaut  bei der Interpretation der mutmaßlichen Gefühlswelt des jungen Helmut Flieg nach der Veröffentlichung seines Gedichtes „Exportgeschäft“ und des danach erfolgten Schulverweises.

„The first thougt – der erste Gedanke“ gelingt es sehr anschaulich, uns den jungen Heym nahe zu bringen, der sein Heimat verlassen musste und sein Leben in die eigenen Händen nahm, in einem Alter, das fast dem der Akteure heute auf der Bühne entsprach.

Ich kann nur empfehlen, in der neuen Spielzeit sich diese Stück einmal anzuschauen (glücklicherweise bleibt es im Spielplan). Und auch schnell zu sein mit dem Kartenkauf: Wir hatten nur die Chance, das Stück an diesem Juli-Sonntag anzuschauen, weil 3 bestellte Karten nicht abgeholt wurden…sonst war es ausverkauft, fast genauso wie die Premiere am Vorvorabend!

1. Mai | Das ist das Mindeste - Kundgebung auf dem Chemnitzer Neumarkt

mit Ottmar Schreiner und Sven Schulze am SPD-Info Stand

Faire Löhne – Gute Arbeit – Soziale Sicherheit.

Ca. 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zählten die DGB-Organisatoren auf der diesjährigen 01. Mai Kundgebung, dem Tag der Arbeit, auf dem Chemnitzer Neumarkt.

Als Festredner geißelte Ottmar Schreiner (SPD) den dramatischen Anstieg der Leiharbeit in Deutschland.

 

Die zentrale Forderung der Gewerkschaften und der Sozialdemokratie ist und bleibt ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn.

 

Im Anschluss an die Festrede ging es mit einem Familienfest und der Band Stylebrush auf dem Neumarkt weiter.


05. März | SPD auf Kurs Richtung Wirtschaftsraum Mitteldeutschland

AGS Landesvorstand 2011
Landesvorstand vor der Handwerkskammer Dresden

In der Dresdner Handwerkskammer wählte unsere Arbeitsgemeinschaft einen neuen Landesvorstand. Unser Team konnten wir weiter verstärken. Vom Architekten bis zum Fahrschulunternehmer, insgesamt kümmern sich nun 12 Unternehmerinnen und Unternehmer um das wirtschaftspolitische Profil im sächsischen Landesverband.

Gemeinsam mit dem Wirtschaftsforum der Landtagsfraktion wollen wir in den nächsten Jahren verstärkt mit sächsischen Unternehmen ins Gespräch kommen.

Auf der Landeskonferenz wurden u.a. Beschlüsse zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit in Mitteldeutschland, zur Lehrerausbildung und zu Kommunalfinanzen gefasst. Ganz besonders freuten wir uns über den Besuch unseres Landesvorsitzenden Martin Dulig.

Alle Ergebnisse und weiter Infos unter www.ags.spdsachsen.de


16. Februar | Bürgerverein- Helbersdorf e.V. gegründet

Bürgerverein Helbersdorf gegründet
Gründungsversammlung in der Volkssoli
Der Stadtteil in dem ich aufgewachsen und zur Schule gegangen bin und in dem ich mich heute engagiere, hat sich in den letzten 20 Jahren stark verändert.

Einerseits wurden mittlerweile die meisten Häuser saniert. Neuer moderner Wohnraum entstand. Andererseits wurden aber auch massenweise Plattenbauten aus der Zeit des sozialistischen Wohnungsbaus abgerissen. Dadurch verlor der Stadtteil Helbersdorf bis heute über 50% seiner Bevölkerung. Von den ehemals ca. 15.000 Bewohnern sind heute noch ca. 6.600 übrig.

Im Stadtteil leben heute vorwiegend ältere Menschen. Junge Familien mit Kindern finden sich eher selten. Der früher gepflegte Zusammenhalt in der Nachbarschaft ging an vielen Stellen verloren. Wohnortnahes Einkaufen und Wohnortnahe Dienstleistungen stellen sich heute schwieriger dar als noch vor 20 Jahren. Gemeinsames Erleben in Sport- und Kulturvereinen wird durch fehlende Angebote immer schwerer.
Gründungsversammlung Bürgerverein Helbersdorf e.V.
Mit dem neue Bürgerverein- Helbersdorf e.V. wollen wir genau dort ansetzen und mithelfen das Helbersdorf als grüner Stadtteil mit einer hohen Wohnqualität erhalten bleibt.

Besonders gefreut hat uns, dass wir zur Gründungsversammlung neben den Initiatoren auch noch weitere MitstreiterInnen hinzugewinnen konnten.

04. Februar | Fachforum zur Gewerbesteuer in Chemnitz

Fachforum 04. Februar 2011
Das Thema Modernisierung und Weiterentwicklung der Gewerbesteuer ist für uns als SPD neben den Sozialausgaben, zentraler Bestandteil wenn es um die Verbesserung der Kommunalfinanzen geht.

Die Kommunen hatten 2010 rund 11 Mrd. Euro Mindereinnahmen zu verkraften. Soviel wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Wir schauen dieser Entwicklung nicht tatenlos zu.

Als Unternehmer wünsche ich mir, dass wir gemeinsam mit den Selbstständigen und Freiberuflern einen Weg zur Modernisierung und Weiterentwiicklung der Gewerbesteuer finden. Das Fachgespräch im Georg-Landgraf-Forum war dazu eine gute Gelegenheit.

Den vollständigen Bericht und weitere Informationen finden sie HIER

12. Januar 2011 | Lässt der Freistaat seine Kommunen im Stich – Neujahrsempfang der SPD Chemnitz

Neujahrsempfang 12012011
Dirk Panter, Generalsekretär der Landes SPD und unsere Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig kamen um mit uns den politischen Auftakt für das Jahr 2011 zu begehen. Beim Thema waren wir uns schnell einig.

Der Freistaat Sachsen muss mehr für seine Kommunen tun.

In den Städten und Gemeinden sind die Kassen leer. Aber 35 Mio. für eine neue Imagekampagne, ich erinnere: „Sachsen Land von Welt“, sind drinn. Wenn dann auch noch das Regierungspräsidium von Chemnitz nach Leipzig verlagert wird, ist der Jobmotor Chemnitz/Zwickau, wieder einmal abgehängt.

So nicht meine lieben Damen und Herren der Landesregierung.

Die gute Laune ließen wir uns trotzdem nicht verderben. Am selbstgemachten Buffet ging es dann noch mit der einen oder anderen Köstlichkeit weiter. Ein guter Auftakt, der Mut macht für das Jahr 2011.