Aus - Weg -los ?...oder wie man ein Stück Stadtteil ins Abseits befördert
26.08.2010
Fast vier Jahre sind seit dem Abriss der Wohnblöcke oberhalb des geschlossenen Plusmarktes in der Friedrich-Hähnel-Straße vergangen.
Jörg Vieweg, Vorsitzender OV-Helbersdorf
Bei Trockenheit sind die Trampelpfade über die nun dort reichlich vorhandenen Wiesenflächen prima zu begehen. Mit Kinderwagen oder Gehhilfen wird es schon anstrengend. Knietiefer Schnee wie letzten Winter oder Dauerregen wie kürzlich, macht die Erreichbarkeit von Zielen in süd-westlicher Richtung am Helbersdorfer Hang zu Fuß unmöglich.
Das heißt: Umwege in Kauf nehmen oder, wer hat, den Pkw. Und als Radfahrer muß man ziemlich fit sein!
Kein Fußweg weit und breit. Nur Trampelpfade am Helbersdorfer Hang!Der Hangweg zwischen ehemaliger Trüper-Schule und der mitten im Wohngebiet befindlichen Produktionsfirma Heckert-Solar wurde ebenfalls ersatzlos eingezogen.
Vor einigen Wochen erfolgte der Abbau der Skateranlage vom Spiel- und Tobeplatz mitten im Grünen, zwischen Hähnel- und Scheffelstraße gelegen, wegen Baufälligkeit. Guter Rat des verantwortlichen Grünflächenamtes für die Kinder und Jugendlichen aus dem Wohngebiet, sie sollten doch einfach auf Plätze in der Stadt ausweichen.

Wer sich durch das Dickicht findet, erreicht den Spiel- und Tobeplatz. Fußball ist in kniehohem Gras leider unmöglich, der Pavillion zeigte sich total verdreckt, wenigstens der Basketballkorb konnte getestet werden.
Jörg Vieweg, und den SPD Mitgliedern aus Helbersdorf reicht es! Sie stellen die Frage: Wie wollen die zuständigen Grundstückseigentümer WCH, GGG und Stadt Chemnitz endlich zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger Abhilfe schaffen? Das heißt, wenigstens einen befestigten Verbindungsweg zwischen den Straßen anlegen! Und eine neue Skateranlage könnte bei gemeinsamer Anstrengung der beteiligten Wohnungsunternehmen auch möglich sein. Vielleicht würden die jugendlichen Nutzer ihren Spielplatz ja auch in Pflege nehmen?!
