Peggy Szymenderski erneute Vorsitzende der SPD-Frauen
24.03.2010
Auf ihrer Vollversammlung am 23. März 2010 wählte die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Chemnitz ihren Vorstand neu.
Peggy Szymenderski
Die Arbeit der sozialdemokratischen Frauen war im letzten Jahr in erster Linie durch Walhkampfaktivitäten geprägt.
Trotz der schlechten Wahlergebnisse für die SPD gab es für die Chemnitzer ASF-Frauen etliche Erfolge, sie sind zahlreich im Stadtrat und mit dem einzigen Chemnitzer SPD-Mandat im Landtag vertreten.
Für das laufende Jahr steht die Durchführung von Veranstaltungen über gesellschaftspolitisch bedeutende Frauen aus Geschichte und Gegenwart im Vordergrund: So eröffnet die ASF Chemnitz im April ihre Reihe „Frauen bewegen" mit einem Vortrag in der „Lila Villa": Professor Alfons Söllner, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie und Ideengeschichte an der TU Chemnitz, wird am 14. April um 19 Uhr zum Leben und Wirken von Hannah Arendt sprechen. Die Reihe findet ihre Fortsetzung am 16. September. Ursel Schmitz, Diplom-Soziologin, referiert dann zum literarischen Wirken der Chemnitzer Schriftstellerin Irmtraud Morgner.
Darüber hinaus wird die ASF Chemnitz die Kürzungen der Sächsischen Staatsregierung im Sozialbereich (bspw. Jugendhilfe, Gleichstellungspolitik) nicht einfach so hinnehmen.
„Derart drastische Kürzung werden in absehbarer Zeit keine qualifizierte Facharbeit mehr zulassen und können auch nicht durch ehrenamtliches Engagement ersetzt werden. Wir sehen es daher als unsere Aufgabe an, auf die gravierenden Auswirkungen für die Strukturen und die konkrete Arbeit vor Ort, in den Städten und Gemeinden, hinzuweisen", so die wieder gewählte Vorsitzende Peggy Szymenderski.
