SPDvorOrt:SchandfleckinHelbersdorf

22.06.2009

marode Bänke, ungepflegte Pflanzungen, Müll. So präsentiert sich ein Platz zum Ausruhen für Gross und Klein derzeit an der Wenzel-Verner-Strasse. Zeit, um den Schandfleck wieder zu einem Ort angenehmen Verweilens herzurichten.

schandfleck in helbersdorf

"Diese grüne Insel in unserem Wohngebiet, gelegen oberhalb der Wenzel-Verner-Straße, gleich gegenüber dem Durchgang zum Ikarus-Gebäude, fristet derzeit ein eher trauriges Dasein", so Jörg Vieweg (stlv. Vorsitzender)

Die vor etwa 35 Jahren angepflanzten Bäume und Büsche bilden einen struppigen, ungepflegten Anblick, Hochbeete und Rasenflächen sehen nicht besser aus, die wenigen noch vorhandenen Rosenstöcke und Zierpflanzen kämpfen mit dem Unkraut. Bänke und andere Sitzmöglichkeiten sind in einem beklagenswerten Zustand: Verfaultes, morsches Holz, zerbrochene Sitzflächen, kaputte Papierkörbe. Die Gehwegplatten sind verrottet und drohen, ebenfalls von Unkraut überwuchert zu werden. Früher saßen hier gern Muttis und Vatis mit ihren Kleinkindern, Bewohner der angrenzenden Wohnblöcke, zu denen auch ein Gebäude mit altersgerechten Wohnungen gehört, trafen sich gern zu einem Schwätzchen im Grünen, Kinder und Jugendliche tummelten sich im Schatten der Bäume .

Daraus ist ein echter Schandfleck geworden!

Doch der soll ja nun, laut öffentlichen Anfragen von Bürgern bei einer Chemnitzer Tageszeitung, endlich verschwinden, platt gemacht werden! Warum eigentlich? Das ist keine Lösung! Natürlich, es fallen keine Kosten für eventuelle Instandsetzungsarbeiten an und die Leute werden sich daran gewöhnen, eine grüne Oase weniger in ihrem Wohngebiet am Helbersdorfer Hang nutzen zu können. Was macht schon ein bisschen verschwundene Lebensqualität aus ?!

tl_files/spd_chemnitz/LTW/JoergVieweg/Fotos Kampa Joerg/Tagebuchgalerie/grueneinsel1_web.jpg
SPD vor Ort: v.l: Jörg Vieweg, Viola Hennig und Harald Möbius

Dabei ist die grüne Insel auch heute noch ein beliebter Treffpunkt für viele Anwohner, die gern hierher kommen. Eine Bürgerinitiative sollte Abhilfe schaffen und den Platz erhalten! Mit Unterstützung des zuständigen Grundstückseigners, (nach unserer Info die GGG), der notwendige Materialien, wie zum Beispiel Holz, zur Verfügung stellt, muss es möglich sein, aus einer herunter gekommenen Grünanlage wieder ein Schmuckstück zu gestalten. Es gibt bereits Anwohner, die mithelfen wollen. Das ist sicher eine Mühe, die sich lohnt.

Unterstützer und Sponsoren jeglicher Art melden sich bitte im Büro des Quartiermanagements Kappel-Helbersdorf:

Tel.: 3342 482, E-Mail: quartiersmanagement@kappel-helbersdorf.de.

www.joerg-vieweg.de