Sächsische SPD Unternehmer für Flughafenkonzept in Mitteldeutschland
28.07.2010
Der Sachse liebt das Reisen sehr und ist beliebter Gast in vielen Urlaubsorten Europas und der ganzen Welt.
Zu viele Flughäfen in und um Sachsen bergen aber auch Gefahren für eine zukunftsfähige Entwicklung der Region. Sie belasten das Klima und viele Anwohner.
Sorgen macht sich Jörg Vieweg, stlv.Vorsitzender der Chemnitzer SPD und Unternehmer außerdem über die Tatsachen, dass sich einerseits die Flughäfen Dresden, Leipzig/Halle und Erfurt gegenseitig Konkurrenz machen und ihre Marktposition durch das Abziehen von Frachtkapazitäten und die Subventionierung der Flughäfen in Cochstedt und Altenburg/Nobitz weiter geschwächt wird.

Foto: FH Leipzig/Halle
Und die Stadt Chemnitz lässt es sich jährlich 150.000 € kosten und investiert in den Verkehrslandeplatz Jahnsdorf. Noch immer ein Verkehrsvehikel, weil der weitere Ausbau von Anwohnern verteufelt und seit Jahren verhindert wurde. Der Ausbau ist jedoch mit viel Hoffnung verknüpft für die noch intensivere wirtschaftliche Erschließung der Stadt und der ganzen Region Chemnitz. Unternehmer fordern direkte und schnelle Verkehrsanbindungen.
Andererseits der Umstand, dass der neue „Riese“ - Berlin-Brandenburg-International (BBI) auch Auswirkungen auf das Passagier- und Frachtaufkommen in Sachsen und darüber hinaus haben wird.
Neben diesen berechtigten wirtschaftlichen Interessen für die Region, sind es aber auch die Sorgen über ökologische Zielstellungen und die Interessen der Anwohner, die in den Blick genommen werden müssen.
Die Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD (AGS- Sachsen) forderte darum auf dem Chemnitzer Landesparteitag ein Luftverkehrs- und Flughafenkonzept für Mitteldeutschland.
Geht es nach Vieweg, so sollte dieses Konzept einen fairen Interessenausgleich von ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien verfolgen.
PRESSESTIMMEN ZUM THEMA
