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03.02.2010
Stefan Heym

Im Februar 1930 druckte die Chemnitzer sozialdemokratische Tageszeitung "Volksstimme" ein Gedicht mit dem Titel "Nie wieder Krieg!". Verfasser: Helmut Flieg, 16 Jahre, Gymnasiast, Sohn einer deutsch-jüdischen Unternehmerfamilie.

Die Verse gelten heute als die früheste Veröffentlichung des später international erfolgreichen Schriftstellers und Chemnitzer Ehrenbürgers Stefan Heym (1913-2001).

 

Was brachte den Unternehmersohn Helmut Flieg zu Sozialdemokratie und deren Presse? Wie schaffte es ein 16 – 18-Jähriger binnen anderthalben Jahres auf fast ein Dutzend Veröffentlichungen in Chemnitz und außerhalb?

 

Dieser und weiterer Fragen rund um die frühe Schaffensphase Stefan Heyms wollen wir nachgehen.

 

„Seine wohl bekannteste Veröffentlichung in jener Zeit, das Gedicht „Nie wieder Krieg“ , löst beim Leser heute noch Gänsehautgefühle aus und ist aktueller denn je“, so Jörg Vieweg, stv. Vorsitzender der SPD Chemnitz.

 

„Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, gemeinsam mit der „Internationalen Stefan Heym Gesellschaft“, diesen Abend an historischer Stelle zu gestalten und wir so einen Beitrag zur kaum beleuchteten Schaffensperiode anlässlich des 80. Autorenjubiläums liefern können.“  erklärt Vieweg abschließend.

„Es reitet der Tod auf einem Gerippe“

Stephan Heyms 80. Autorenjubiläums

 

Dienstag, 23 Februar 2010

19:00 Uhr

Georg- Landgraf- Forum

Dresdner Str. 38, 09130 Chemnitz

 

 

Eine Veranstaltung der Internationalen Stefan Heym Gesellschaft

in Zusammenarbeit mit der SPD- Chemnitz