Fr. 01 Oktober 2010 | Zuwachs in Chemnitz- Kappel
Die kleine Grünanlage neben der Terrasse des Ikarus-Treffs erhielt Zuwachs: Im Rahmen der "Bäumchen-Pflanz-Aktion" des Bürgerzentrums am Ikarus-Boulevard in Chemnitz Kappel, pflanzten wir ein Mandelbäumchen, das von uns auch weiterhin betreut und damit sozusagen "in Pflege" genommen wird.
Die Nutzer der Großspiel- und Sportgeräte für Erwachsene, ebenfalls eine attraktive Einrichtung des Solaris Förderzentrums für Jugend und Umwelt am neuen Bürgertreff, werden sicher ihre Freude daran haben.
Sa. 18. September 2010 | Unser Tag des Ortsvereins im Kloster Buch [von Daniela Vieweg]
Was ein Besucher beim „Tag des Ortsvereins“ der SPD Sachsen so alles erlebt?
Zuallererst einen schönen Familienausflug nach Klosterbuch bei Leisnig. Vielleicht enttäuscht dass jetzt einige, dass das so das erste ist, was mir einfällt zu unserem Tag in Leisnig, aber so war es. Und dabei war für jeden der Familienmitglieder was dabei.
Die neugierige Mama hat sich bei den Ständen umgetan und erfahren, was so der eine oder andere in seinem Ortsverein macht, hat auch mal Papier geschöpft und ganz bewusst und intensiv diese tolle alte Klosteranlage genossen. Dabei war natürlich immer das Kleinkind, dem es besonderst die Hüpfburg angetan hatte, das mit Filzbällen spielte aber auch im Kräutergarten mit Mama und Tante riechen geübt hat oder dann mit Papa im Liegestuhl relaxte.
Und der Papa, wegen dem wir alle (sehr gern im Nachhinein) hingefahren sind?
Der hat viel Zeit mit uns verbracht, konnte aber gleichzeitig sich mit Genossen treffen, reden, schauen, Anregungen holen, Sigmar Gabriel zuhören und nach x Jahren (denn die Handarbeitslehre in der Schule ist lange her) wieder mal beim OV Frankenberg die Stricknadeln schwingen.
Von den vielen „geistigen“ Angeboten (Miniworkshops und Gesprächsrunden) haben wir uns alle etwas ausgeklinkt – dafür war Familie dann doch etwas wichtiger.
Aber auch dass war gut so, sonst wäre der Papa ja wieder alleine am Sonnabend weg gewesen. Und so waren wir eben alle dabei: An einem tollen Ortsvereinstag, bei kühlem aber meist sonnigem Herbstwetter./dv
Sa. 28. August 2010 | Sommerfest der SPD Chemnitz
Kommentar von Daniela Vieweg:
Als Neuling im Helbersdorfer Ortsverein war für mich das diesjährige Sommerfest der SPD in Chemnitz ein besonderes Highlight.
Nicht nur, dass die vielen freiwilligen Helfer im Organisations-Team ein wirklich nettes Fest auf die Beine gestellt hatten (leider blieb es sehr klein, da sich nur wenige Chemnitzer Genossinnen und Genossen die Zeit nahmen, bei IHREM Sommerfest vorbeizuschauen – ebenso wie die Chemnitzer selbst).
Es wurde auch gleichzeitig die 20jährige Freundschaft der Helbersdorfer Genossinnen und Genossen mit ihren dänischen Gleichgesinnten aus Köge (Seeland) gefeiert. Das war für mich als Dänemark-Fan, der ich nun auch schon seit 18 Jahren bin, und als jemand, der diese schöne Sprache auch noch beherrscht, natürlich ein großes Vergnügen, dabei zu sein.
Es war so offensichtlich, dass in den vielen Jahren des Kennenlernens wirklich echte Freundschaften zwischen Dänen und Deutschen entstanden sind. Das spürte man beim Treffen mit diesen fröhlichen, freundlichen, interessierten und „hyggeligen“ Menschen.
Es wurde aber auch sehr deutlich, dass auf beiden Seiten der politischen Gedankenaustausch neben den privaten Kontakten sehr erwünscht ist und man doch so Einiges nun daran setzen will, um aus diesen 20 Jahren auch 40 zu machen. Was beiden Seiten so ein bisschen Sorgen dabei bereitet, ist, den Nachwuchs für diesen Austausch zu interessieren.
Meinen Mann und mich hat es sofort überzeugt, Teil dieses „Nachwuchses“ zu werden.
Vielleicht deshalb auch ein kleiner Aufruf von mir, doch diese deutsch – dänische Freundschaft mit zu pflegen, und auch mal über den landespolitischen Tellerrand zu gucken. Es ist spannend, in andere Länder zu schauen und zu erfahren, welche Kämpfe Sozialdemokraten anderswo fechten, um ihren Ideale und Zielen treu zu bleiben ohne dabei das Hier und Jetzt aus den Augen zu verlieren. Es kann übrigens jeder dieser „Nachwuchs“ sein, auch wenn er kein Helbersdorfer ist, habe ich mir sagen lassen! Und wer Angst vor der Sprache hat: Es ist wirklich ganz leicht. Auch ein Sprachkurs kann auf die Beine gestellt werden. Denn der nächste Besuch soll im nächsten Jahr in Dänemark stattfinden!
Also dann:
Med kaere hilsner til de danske venner og med glaede paa naeste gang i Köge siger jeg farvel!
Fr. 28. Mai | Freibier und Regen
Hacken, Spaten, Schaufeln, Besen, Bier, frisches Brot und Speckfett - dazu Regen, Regen und ein wenig Sonne.
Das waren die Zutaten beim Arbeitseinsatz zur Verschönerung des Wenzel-Verner-Parks. Mitglieder unseres Ortsvereins hatten sich am Nachmittag des 28. Mai in der kleinen Parkanlage verabredet und begonnen, Ordnung zu schaffen.
Da wurden Gehwegplatten von Gras und altem Laub gesäubert, Hochbeete vom Unkraut befreit und neu bepflanzt. Mit großem Eifer waren die Frauen und Männer bei der Sache.
Die Arbeit ging noch besser von der Hand, als der Regen nachließ und die Sonne schien. Das Fazit am Abend - es wurde allerhand geschafft, was acht Säcke mit Dreck und Unkraut anschaulich belegten.
Natürlich bleibt noch einiges zu tun, doch der Termin des nächsten Arbeitseinsatzes steht schon fest.
Vielleicht helfen ja dann auch Anwohner mit, ihre Parkanlage zu säubern. Johannes Meier jedenfalls, der seit fünf Jahren in der Wenzel-Verner-Straße wohnt, hatte die Einladung in seinem Briefkasten gefunden und tatkräftig mitgemacht, was für den 74-Jährigen ganz selbstverständlich war. Er freut sich schon auf sommerliche Tage, gern sitzt dann Johannes Meier unter den schattenspendenden Bäumen der kleinen grünen Insel um auszuruhen.
Noch vor einem Jahr sollte der Park eingeebnet werden, Bürgerwille und tatkräftige Hilfe, auch durch Frau Meinel vom Quartiersmanagement Kappel/Helbersdorf, haben das verhindert.
Sa. 06. März | Kommunale Politik überwindet Grenzen
Am vergangenen Wochenende lud die Friedrich–Ebert Stiftung gemeinsam mit der Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) in die Bierstadt Radeberg ein.
Die 1. deutsch-tschechische kommunalpolitische Konferenz stand unter dem Motto „Kommunale Politik überwindet Grenzen“.
Die „Territoriale Selbstverwaltung“ in der Tschechischen Republik und die „Kommunale Selbstverwaltung“ in den deutschen Städten und Gemeinden - zwei unterschiedliche Systeme mit dem gleichen Ziel. Sie sind beide Kern der lokalen Demokratie zweier Nachbarländer im Herzen Europas.
Dies machte André Horváth, Geschäftsführer der Chemnitzer SPD-Stadtratsfraktion, in seinem Vortrag deutlich. „Dabei trägt der ehrenamtliche Ortschafts-, Gemeinde-, Stadt- oder Kreisrat die Hauptlast der kommunalpolitischen Arbeit und ist im öffentlichen Bewusststein für alle Probleme vor Ort zuständig und darum erster Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger“, sagte der 33jährige, der auch gleichzeitig Stadtrat im Chemnitzer Rathaus ist.
Von tschechischer Seite machte Miloslav Cermák, stellv. Bezirkshauptmann Bezirk Karlsbad deutlich, dass es durch die Reformen der letzten Jahre gelungen ist, kleinteilige Strukturen aufzubrechen. Tschechien ist heute ein Land der Regionen mit klarer Ausrichtung nach Europa.

v.l: Miloslav Cermák, Hana Halová, Dr. Adam Erfried, Detlef Raphael, Dr. Markus Trömmer,Jürgen Kanehl
Beim Empfang im Dresdner Rathaus war schnell klar, dass dieser Besuch nicht der letzte gewesen sein wird. Sind einerseits die Dresdner Genossen eine zahlenmäßige kleine Fraktion mit vielen qualifizierten Mitgliedern, haben es andererseits die tschechischen Genossen trotz gewonnenener Kommunalwahlen im Jahr 2008 oft schwer, gut ausgebildetes Personal für die vielen in der tschechischen Verwaltung zu besetzenden Stellen zu finden.
Hier kann ein intensiverer Gedankenaustausch zukünftig hilfreich sein. „Gerade bei der Nachwuchsförderung geht die SPD seit Jahren neue Wege. Mit der Sozialdemokratischen Kommunal-Akademie verfügt die Partei seit 2000 über ein hervorragendes Qualifizierungsprogramm, welches auch für die tschechischen Sozialdemokraten zur Nachahmung empfohlen werden kann“, sagte Jörg Vieweg, stellv. Vorsitzender der SPD- Chemnitz und Konferenzteilnehmer.
Mi. 13. Januar | Älteste Arbeitsgemeinschaft in der SPD jetzt wieder in Chemnitz
Gerade in Chemnitz gestalteten namhafte sozialdemokratische Unternehmerpersönlichkeiten, wie der VOLKSSTIMME-Verleger Georg Landgraf, den Prozess der Demokratisierung in der Weimarer Republik.
Bis zu seiner Ermordung im März 1933 durch die SA, war er unter anderem Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Stadtparlament.
Dieser Tradition fühlen sich die Mitglieder der neuen AGS-Chemnitz verpflichtet.
Ich freue mich ganz besonders über den großen Querschnitt im neuen Team der Arbeitsgemeinschaft Selbstständige in der Chemnitzer SPD. Von Wissenschaft und Forschung über den Dienstleistungssektor bis zum Handwerksbetrieb bilden wir einen großen Teil unternehmerischer Erfahrungen ab.
Nach dem kräftezehrenden Wahlkampfjahr 2009 können wir uns nun voll in die inhaltliche Arbeit stürzen.
Geplant ist ein monatlicher Juristen - und Unternehmerstammtisch. Er soll zukünftig helfen, unsere beiden Arbeitsgemeinschaften eng zu verzahnen und somit inhaltliche Themenschwerpunkte noch besser in die Partei zu tragen.
Alle Termine und Infos HIER
Gründungserklärung HIER
Di. 22. Dezember | Workshop mit Schülern der Mittelschule am Flughafen
Anlässlich des jährlich stattfindenden Multi-Kulti-Tages in der Mittelschule am Flughafen wurden wir als "Mitte gegen Rechts Chemnitz" angefragt, zwei Workshops mit neunten und zehnten Klassen zu gestalten.Hanka Kliese, Christian Papsdorf, Eric Stahnke, Tobias Virgin und ich kamen dem gern nach und vermittelten einige Informationen zu unserer Bürgerinitiative, zu Vorurteilen gegenüber MirgrantInnen und beispielsweise auch zu rechtsradikaler Musik.
Spannend war auch die Initiative von nicht wenigen kunstinteressierten SchülerInnen: Diese versuchten sich unter der Anleitung professioneller Graffiti-Künstler in mehreren Projekten beim Sprayen.
Heraus kam neben einigen bunten Fingern eine künstlerisch gestaltete Spielkiste für den Pausenhof und eine neue Seite des Containers(siehe Fotos).
Diese wurde nach wiederholter Beschmierung mit verfassungsfeindlicher Symbolik zunächst weiß grundiert und kurz vor Weihnachten wieder angemessen gestaltet.
An dieser Stelle danken wir allen SchülerInnen für ihr Engagement und verbleiben mit guten Wünschen für die Weihnachtszeit und das "neue" Jahr.
Fr. 04. Dezember | Lieder zur Weihnacht – aber ohne alle Noten
Der Ortsverein Helbersdorf feierte am 4. Dezember in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität, Scheffelstraße 8 seine Weihnachtsfeier.
Die Feier im Stammlokal des Ortsvereins war auch gleichzeitig Abschluss für ein gemeinsames Wahlkampfjahr.
„Für die SPD und unseren Ortsverein liegen drei Wahlen hinter uns“, so Viola Hennig „Bis auf die Kommunalwahl endeten die Landtags- und Bundestagswahl leider enttäuschend für uns. Trotz der Mühen und gemeinsamen Anstrengungen, für die wir uns nochmals herzlich bedanken möchten“, so die Vorsitzende des Ortsvereins weiter „Aber bei aller notwendigen Aufarbeitung sollten wir auch positiv nach vorne schauen. Nicht zuletzt machen uns neue Mitglieder Mut, die gerade jetzt eintreten und die Sozialdemokratie vor Ort unterstützen wollen.“
Traditionell wird viel gesungen in Helbersdorf. Die Lieder zur Weihnacht begleitete Heinrich Gude am Klavier. Auch wenn nicht jeder alle Töne traf, von "O Tannebaum" bis "Stille Nacht" hatten wir trotzdem die Klassiker drauf.
An den Tischen wurde ohne große Tagesordnung über große und kleine Politik diskutiert. Auch Themen und Geschichten aus vergangenen Tagen, aber vor allem der beliebte Wichteltausch, sorgten für glänzende Stimmung bis in den späten Abend.
Sa. 07. November | Familien in Aktion
Gemeinsam mit Daniela und Klein-Clara machte ich mich am Vormittag nach Kappel auf.
Viele Familien, Vertreter aus Vereinen – und Verbänden, sowie aus Politik und Verwaltung waren ins Mehrgenerationenhaus in der Irkutsker Straße 15 gekommen.
In insgesamt 6 Workshops diskutierten die Teilnehmer über Fragen von Chemnitzer Familienangeboten - Familienfreundliche Kindertagesstätte – Vereinbarkeit von Familie und Beruf - Perspektiven von Kinder und– Jugendlichen – Was bietet Chemnitz seinen SerniorInnen? - und über kulturelle Angebote in Chemnitz.
Daniela und ich nahmen am Workshop zur familienfreundlichen Kindertagesstätte teil. Insgesamt 12 Muttis und Vatis, angehende Pädagoginnen und Kita Leiterinnen sprachen über Handlungs – und Problemfelder in den Chemnitzer Einrichtungen.
Einig waren wir uns, dass Chemnitz über ein hervorragendes Netz von Kindertagesstätten verfügt. Hier sind wir bundesweit Spitze. Einig waren wir uns aber auch, dass es nicht darum geht noch mehr Englisch – oder Französischkurse für die Kinder anzubieten. Das ist alles Baumschmuck. Auf die Grundlagen kommt es an und dort gibt es immer noch viel zu tun. Besonders deutlich wurde das Bedürfnis der Eltern an eine eigene Kita-Küche gestellt.
Weil Kindermund bekanntlich gern gesund ist und es die Einrichtungen in freier Trägerschaft bereits vormachen, sind selbstkochende Einrichtungen erste Priorität. In meiner abschließenden Zusammenfassung machte ich die Ergebnisse unserer Runde nochmal deutlich:
1. Die Handlungsempfehlungen an Verwaltung und Stadtrat sind darum ganz klar. Der Einstellungsstopp für Küchenpersonal in den städtischen Kitas muss zurückgenommen werden. Das Konzept der freien Wohlfahrtspflege: „Kindermund ist gern gesund“ sollte auch in den städtischen Einrichtungen übernommen werden bzw. dort verankert bleiben.
2. Die Themen Sicherheit und mehr Zeit für die Kleinen ist ein weiterer Schwerpunkt. Dies wird aus unserer Sicht in erster Linie durch mehr Personal erreicht. Ein Betreuungsschlüssel von über 1 : 13, die Wohlfahrtsverbände sprechen sogar von 1 : 20, muss überwunden werden. Die Empfehlung an die anwesenden Landespolitiker war darum auch eindeutig. Senkung des Betreuungsschlüssels nach italienischem Vorbild auf 1 : 7.
Die Veranstaltung schaffte aus meiner Sicht wieder kleine Schritte auf dem Weg zu einem wirklich familienfreundlichen Chemnitz. Sie bietet den Raum, um nicht nur das Machbare, sondern auch das Denkbare zu denken. Sie lädt dazu ein, in Zielen (strategisch und langfristig) anstatt lediglich in einzelnen Maßnahmen zu überlegen.
Mein Fazit: „Wenn wir in Chemnitz wirklich „gemeinsam gestalten“ wollen, brauchen wir solche Werkstätten in vielen Bereichen.“
Sa. 24. Oktober | SPD Chemnitz in Görlitz
Die historische Altstadt von Görlitz fasziniert jährlich tausende von Besuchern.Viele der ehemaligen Handelshäuser sind heute liebevoll restauriert. Die Gassen versprühten selbst an diesem nebeligen Herbsttag Urlaubsstimmung. Vor allem der Flüsterbogen am Altmarkt faszinierte, wie zu sehen, einige Genossinnen und Genossen. Was sich Rita und Reinhold Deuchler oder Jana Nestler und Heinz-Michael Welsch durch den Bogen sagten, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Das Geheimnis vom Nachtschmied konnten wir allerdings lüften. Er soll noch heute, tief unter dem Pflaster, Tag und Nacht das Eisen schmieden, so erzählte uns der Wirt vom gleichnamigen Restaurant.
Mit einem kurzen Abstecher ins Kloster St. Marienthal, endete der Tag im Dreiländereck.
Fr. 09.Oktober | OPEN YOUR EYES! Container ist zurück.
Seit Freitag ist er zurück im Chemnitzer Stadtbild und jetzt ein Farbtupfer auf den neu gestalteten Ikaruspromenaden im Stadtteil Kappel.
Der Informationscontainer „Mitte gegen Rechts – Chemnitz“ wurde gemeinsam von unserer gleichnamigen Bürgerinitiative und dem Runden Tisch demokratisches Engagement im Stadtteil Kappel aufgestellt.
Zur Eröffnung vor Ort waren neben den Mitgliedern der Bürgerinitiative und Vertretern des Runden Tisches auch Ines Vorsatz, Koordinatorin des Lokalen Aktionsplanes der Stadt Chemnitz und Gabriele Meinel, Quartiersmanagerin im Stadtteil. Beide hatten sich in den letzten Monaten für dieses Projekt stark gemacht.
In den nächsten 6 Monaten können sich interessierte Anwohner über rechte Symbolik im Alltag und auf Musik – und Modelabels informieren. Immer samstags von 10:00 bis 13:00 Uhr ist auch die Ausstellung im Inneren des Containers geöffnet. Wir stehen dort Rede und Antwort und freuen uns über viele Besucher.
Di. 22. September| „Wunder muss man ausprobieren“
Ist der Titel des aktuellen Buches von Dr. Reinhard Höppner. Dem Ruf der Chemnitzer SPD und des evangelischen Forums waren viele gefolgt. Über 70 Gäste füllten das Wohnzimmer der Villa Esche.
Der Präsident des deutschen Kirchentages und ehemaliger SPD- Ministerpräsident von Sachsen Anhalt gab einen tiefen Einblick in die Ereignisse der politischen Wende 1989/90.
Eigene Erfahrungen, gewürzt mit humorvollen Anekdoten und viel Hintergrundwissen, verdeutlichten die Zeit vor und während der politischen Wende in der DDR.
Und so wurde für die interessiert lauschenden eine Zeit wieder lebendig, die mit Erlebnissen, bangen Hoffnungen und Wünschen angefüllt war und das aus dem Abstand von zwanzig Jahren.
„Das war die spanenste Zeit meines politischen Lebens", sagte mir Reinhard Höppner beim anschließenden Bier in kleiner Runde.
Sa. 29. August | Stadtfest Chemnitz
Ein gern gesehen Gast in Chemnitz ist unser Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk. Gemeinsam mit Detlef Müller, Ulf Kallscheidt und Jacqueline Drechsler besuchten wir Vereine und Verbände auf dem Chemnitzer Stadtfest.Sa. 29. August | Vom Spatzennest zum Baumgarten
Die neue Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt in Grüna wurde feierlich eingeweiht. Ein großes Ereigniss für die Bürgerinnen und Bürger im Ortsteil.Vom alten Spatzennest an der Hauptstraße in Grüna begleiteten Hunderte den Umzug in das neue Domiziel.
Der historische Hof des berühmten Grünaer Oberförsters Baumgarten wurde in den letzten Jahren liebevoll umgebaut und saniert. Trotz vieler Hindernisse ist eine Einrichtung entstanden, die in Chemnitz ihres Gleichen sucht.
Die Arbeiterwohlfahrt beweißt darum wieder einmal ihre herausragende Stellung unter den freien Trägern. Sichtlich Stolz auf Ihr Werk übergaben darum Dr. Thomas Schuler (AWO Vorsitzender) und Jürgen Tautz (AWO-Geschäftsführer) im Beisein der Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig die neue KITA Baumgarten an die Grünaer Kids.
Viele Wünsche der Kinder stiegen an diesem Vormittag in den Grünaer Himmel
Di. 25 August | Endspurt – Unentschlossene mobilisieren
Was haben wir in den letzten Monaten und Jahren erreicht? Was tut die SPD vor Ort? Mit den Plakataufklebern möchten wir kurz vor dem Urnengang am Sonntag noch mal darauf aufmerksam machen - Was uns wichtig ist und Wofür wir stehen.
Ins Wohnortnahe Einkaufen am Helbersdorfer Hang haben wir Bewegung gebracht. Die Grüne Oase an der Wenzel-Verner Straße bleibt erhalten. Die Jugendclubs im Stadtteil wurden mit uns gestärkt. Alle Projekte sind verlängert.
Gemeinsam mit den Bewohnern - stark im Heckert. Dafür steht die Sozialdemokratie im Wahlkreis.
Ich lade Sie ein. Kommen sie am 30. August zur Landtagswahl.
Mo. 24. August | Alle sind die Guten
Das Bürgernetzwerk und das Quartiersmanagement im Heckert hatten zum Bürgerforum eingeladen. Land- und Bundestagskandidaten standen Rede und Antwort.
Weitgehend Einigkeit herrschte zum Thema Mindestlohn und zum Wohnen im Heckert- Gebiet.
Schade dass kaum Landespolitische Fragen erläutert, und meist nur allgemein Sätze ausgetauscht wurden.
Beruhigt bin ich, das meine Ansätze zur Ausweitung der Förderungen in den Jugendclubs, der Möglichkeit des Abschlusses von Betreuungsverträgen für Grünflächen und der Projektstart „Chemnitz Mitte gegen rechts" wohlwollen zur Kenntnis genommen wurden.
Sa. 22. August | Billig Lohn ist Tillich-Lohn
Ein überzeugender Auftritt und eine kämpferische Rede des SPD Vorsitzenden Franz Müntefering erlebte ich gemeinsam mit über 500 Zuhörern. Den größten Applaus gab es zum Thema Mindestlohn. Im Gegensatz zum CDU Spitzenkandidaten Stanislaw Tillich, der Sachsen zum Billiglohnland machen möchte, setzt die SPD mit Thomas Jurk an der Spitze auf Mindestlöhne von mindestens 7,50 €.
Die Sozies machen damit auch keine Faxen für Sachsen, sondern geben ein klares Bekenntnis zu sächsischen Stärken und Tugenden ab. Wie echte Sachsen eben so sind (pers. Anm.)
„Ein starker Mittelstand und die sächsische Handwerker- und Facharbeiterschaft sind unser Rückrat. Kein Billiglohn, kein Tillich- Lohn in Sachsen. Schwarz/Gelb muss verhindert werden!“, mit diesen Worten begeisterte der Landesvorsitzende den Platz neben dem Chemnitzer Roten Turm.

vl.: Ulf Kallscheidt, Hanka Kliese, Sabine Wittek, Jörg Vieweg, Jacqueline Drechsler,
Franz Münterfering, Detlef Müller
Ein gutes Bild gaben auch die 4 Direktkandidaten zur Landtagswahl ab. In einem halbstündigen Talk standen sie Rede und Antwort über sich und ihre politische Arbeit. „Hanka Kliese, Jacqueline Drechsler, Ulf Kallscheidt und Jörg Vieweg, werden neuen Schwung nach Dresden bringen“, so der Moderator Wilhelm Heinrich.(Bild oben)
Fr. 21. August | Von der Verteidigung eines gallischen Dorfes
Was tut das AWO Fanprojekt? Wie sieht die Zukunft aus? Wo kann die Politik unterstützen? Diese Fragen diskutierten wir im FAN-Treff in der Augustusburger Straße.
Der Paradiesvogel unter den Projekten der Arbeiterwohlfahrt existiert seit Anfang 2007. Wurde das Fanmobil bei seinen ersten Stadionauftritten von den Fans noch belächelt, ist es heute geschätzter Anlaufpunkt bei Auswärts- und Heimspielen.
Immer dicht umlagert von Fans ist Kay Herrmann, Projektleiter und Diplom Soziapädagoge bei jedem Spiel. Ob bei Problemen mit dem Einlass ins Stadion oder zwischen den Fan Gruppen. Der frühere Mittelstürmer des FSV - Hohndorf greift ein und vermittelt.
„Das ansehen der Chemnitzer Südkurve ist dadurch gestiegen.", sagte er. „Die Akzeptanz bei den Fans, war dabei meine größte Herausforderung". Das dass möglich ist, beweist das Anhänger aus Dresden, Chemnitz, Leipzig und Berlin ein gemeinsames Sommerlager der verschiedenen Fan-Projekte ausrichten um dort ihrem Lieblingssport nachzugehen.
Martin Dulig, Fraktionsvorsitzender der Landtagsfraktion, lobt die gute Zusammenarbeit gerade mit den Dresdner. Gemeinsame Tagungen und Workshops werden hier durchgeführt. „Das hat sich auch bis ins Innenministerium rumgesprochen.", so Dulig „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Behörde sind für das Thema und die Probleme sensibilisiert. Das gab es vor Jahren so noch nicht."
Kay Herrmann ist sichtlich Stolz über das Erreichte. Trotzdem gibt der Familienvater zu: „Jede Woche im Stadion heißt für mich immer wieder reden, überzeugen und vermitteln. Das schlaucht manchmal schon sehr. Oft fühle ich mich wie bei Asterix und Obelix, in der Comicserie. Ein gallisches Dorf, was du immer und immer wieder verteidigen musst."
Wir wünschen ihm und dem gesamten Team des FAN- Treffs viel Kraft für die nächsten Jahre. Es gibt noch viel zu Tun, bis das Ansehen des Chemnitzer Fußballs und seiner Anhänger in allen Stadien der Liga wieder hergestellt ist.
15. August | Kicken für den guten Zweck
Strahlender Sonnenschein auf der Schlossteichinsel. Viele Besucher auf dem Sport- und Spielefest der Chemnitzer SPD.Über 20 Meter flog der weiteste Gummistiefel. Der weiteste Kirschkern wurde bei etwa 8 Meter gefunden. Keine Chance hatte ich beim Tischkicker. Am Ende stand es 2: 10 für Ulf Kallscheidt Landtagskandidat im Chemnitzer Westen. Beim Torwandschießen ging es darum, möglichst nicht zu treffen.
3 x unten – 3 x oben - Kicken für den guten Zweck.
Am Ende habe ich doch einmal das Leder versenkt. 5 Euro für das AWO-Sorgentelefon waren damit fällig. Fast 100 € sind zusammen gekommen. Ein kleiner Beitrag für das gelingen eines wichtigen Projektes der Chemnitzer Arbeiterwohlfahrt.
Über 30 Kinder aller Alterstufen nahmen die Herausforderung an und nutzen unseren Sport- und Spieleparcour, um am Ende Preise abzusahnen. Der Spaß stand dabei im Vordergrund. An insgesamt 9 Stationen konnte sich jeder ausprobieren. Vom Tretbootrennen über Basketball bis zum Riesenmikado, es war für alle etwas dabei.
Dank der vielen Helfer und Unterstützer eine rundum gelungene Veranstaltung.
13. August | Vor Ort in Klaffenbach
Günther Weise (66) ist frisch gewählter Ortschaftsrat in Klaffenbach. Mit dem ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden der Walther Bau GmbH, früher VEB BMK-Karl-Marx-Stadt, traf ich mich vor Ort.
Günther Weise engagiert sich seit vielen Jahren für den Chemnitzer Ortsteil. Bekannt sind vor allem seine Beiträge in der Stadtteilzeitung. Stolz zeigte er mir das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Klaffenbach. Sorgen bereitet ihm in des der längst überfällige Abschluss der Bauarbeiten an der Turnhalle und das Abwassernetz des Ortes. Gerade hier sieht der Baufachmann noch erheblichen Handlungsbedarf. Der neue Abwasserkanal hat erst die Hälfte des Ortes erreicht. Ein Weiterbau bis zum Ende und damit die Verbesserung der Entwässerung für alle Klaffenbacher, ist sein Ziel.
Was ihm ganz besonders am Herzen liegt ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am Ortsgeschehen. „Das Interesse für Klaffenbach und seine Geschichte ist bei den Bewohnern zu wenig ausgeprägt", sagte er mir. „Die Sitzungen des Ortschaftsrates sind zwar öffentlich, aber selten kommt jemand vorbei.", so Günther Weise weiter. „Wir müssen es schaffen noch mehr auf die Bürger zuzugehen. Dafür möchte ich mich einsetzten", sagte er abschließend.
Für mich steht fest: Starke und attraktive Ortsteile sind wichtig für Chemnitz und damit entscheidend für Mehr Flair in Chemnitz´ Süden.
11. August | Kindermund isst gern gesund
Das Kinderhaus „Schmetterling" in Helbersdorf: 210 Kids vom Kleinstkind bis zum Hortkind, das Haus frisch saniert vom Keller bis zum Dach, größte Einrichtung der Chemnitzer Arbeiterwohlfahrt und wichtiger Integrationsstandort im Chemnitzer Heckert- Gebiet.
Viele Gründe Dr. Eva-Maria Stange, Staatsministerin und Bildungsexpertin einzuladen um sich gemeinsam mit uns als LandtagskandidatInnen vor Ort zu informieren.
Der Höhepunkt dieses Vormittags war gleichzeitig auch ein Genuss. Uwe Schierle, Chefkoch des Hauses servierte der Ministerin und uns, persönlich seine Kreation aus Fischragout mit Reis auf Salatbett . Fleischarm, viel Obst und Gemüse, frisch auf den Tisch. Kindermund isst gern gesund – so lautet das Motto der Küchen in den Chemnitzer AWO Kitas seit etwa einem Jahr. Erstaunlicherweise ist die vollwertige Kost nicht teurer als das bisherige Essen: „Durch die geringeren Fleischmengen gleicht sich das aus" bestätigt Fachmann Uwe Schierle.
Begeistert vom Team des Kinderhauses zeigte sich Dr. Eva Maria Stange. Die Zukunft sieht sie in einer noch engeren Zusammenarbeit mit den Einrichtungen. In ihrem Schlusswort beschrieb sie gleichzeitig ihre Vorstellungen für die Zukunft: „Es muss uns gelingen, den Bildungs- und den Sozialbereich zusammenzubringen. Mein Wunsch sind Bachelor – und Masterstudiengänge, Aufstiegschancen von der Erzieherin über die Leiterin bis hin zur Forschung".
Meine Erwartungen an den Besuch wurden übertroffen. Darum bin ich auch sehr zufrieden: „Politik ist für die Menschen da. Nicht vom Schreibtisch aus werden Gesetze vorbereitet, sondern gemeinsam mit den Akteuren gestaltet. Am Besten vor Ort."
Den ganzen Bericht und alle Fotos finden sie HIER
09. August | Augustusplatz - beeindruckender Wahlkampfauftakt in der Leiziger City
Am Nachmittag traf ich mit Ulf Kallscheidt, Landtagskandidat im Chemnitzer Westen, in Leipzig ein.
Gute Stimmung, die Big Bandits auf der Bühne und voll besetzte Bänke, so empfing uns der Augustusplatz direkt gegenüber der Oper.
Erstmalig veranstaltete die sächsische SPD einen öffentlichen Parteitag. Ein Novum in Ihrer Geschichte.
Anträge wurden beraten, SPD Politik für die nächsten Jahre beschlossen. Das alles vor den Augen hunderter Leipziger. Die schauten zu oder beteiligten sich in Gesprächen am Rande der Konferenz. Ab 13:00 Uhr verwandelte sich der Augustusplatz, mit einer Open Air Bühne, in einen Volksfestplatz.
SPD Poltitik geht alle an. Ein beeindruckender Wahlkampfauftakt. Ein beeindruckendes Beispiel für gelebte Demokratie.
Do. 06.August | Staatsminister sieht keine Kreditklemme
Am Abend diskutierten wir mit Unternehmerinnen und Unternehmern in der Villa Esche zum Thema „Sichernde Unternehmensfinanzierung".Dabei waren Staatsminister Thomas Jurk, Marko Seifert von der Sparkasse Chemnitz und Ralf Brummer, Bauunternehmer aus Leipzig. Gerade dessen Schilderung eines rigerosen Umgangs seiner Hausbank, erschütterte die Zuhörer. Trotz Zusage, dem Unternehmen in der Krise zu helfen, wurden im letzten Jahr alle Kreditlinien gekündigt. Der Unternehmer mit 60 Angestellten musste Konkurs anmelden.
Volkswirtschaftliche Verantwortung der Banken und Sparkassen ist ein wichtiges Thema in Sachsen. Wie diese die Sparkasse in Chemnitz wahr nimmt, erläuterte Marko Seifert, dort für Unternehmensfinanzierung zuständig.
In seiner Eröffnungsrede machte der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk deutlich, dass die vergangenen 4 Jahre gut für Sachsen waren.
Mehr Jobs, sinkende Arbeitslosigkeit, starke Wirtschaftsförderung gerade im Bereich erneuerbarer Energien und für kleine und mittelständige Betriebe haben seine Politik bestimmt.
Eine drohende Kreditklemme im Freistaat ist aus seiner Sicht nicht erkennbar.
Im Gegenteil: Das Versprechen der ostsächsischen Sparkassen steht - 300 Mio. Euro für den Mittelstand in Sachsen. Die Ideologie mancher Geldinstitute: Die Strategie, durch Tarnen, Tricksen und Täuschen langfristig Traumrenditen erwirtschaften zu können, hat sich als nicht haltbar erwiesen. Die überwältigende Zahl der Unternehmer, verbunden mit dem Engagement von Sparkassen und Genossenschaftsbanken arbeitet hart und erfolgreich für den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen. Auf diese Unternehmer setzen wir., betonte Thomas Jurk abschließend.
Do 06. August | Ohne Mindestlohn kann man nicht Leben
Gemeinsam mit den Landtagskandidaten Hanka Kliese und Jacqueline Drechsler warteten wir mit Gunther Hüttner auf das eintreffen unseres Staatsministers Thomas Jurk. Pünktlich wie immer, gut gelaunt und entspannt begrüßten wir Thomas auf dem Bauhof der Firma Gunther Hüttner & Co GmbH an der Annaberger Straße. Der Staatsminister und die Familie Hüttner kannten sich bereits von einer Begegnung aus dem Jahre 2007. Entsprechend herzlich war die Begrüßung. Beim Rundgang über das Firmengelände zeigte uns der Chef in Begleitung seiner Familie, Frau, Tochter und Sohn arbeiten ebenfalls im Unternehmen, die neuen Anlagen und Gebäude.
15 Mio. € Investition in den Standort, 230 Mitarbeiter und weit über 30 km verlegte Rohrleitung im Jahr. Das sind beeindruckende Zahlen.
„Ich kenne Thomas Jurk als einen Mann des Volkes, einer von uns. Wenn wir sie brauchten war die Chemnitzer SPD und die Oberbürgermeisterin immer für uns da, darauf lege ich besonderen Wert.", mit diesen Worten stellte uns Gunther Hüttner den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor.
Viele nutzen die Gelegenheit um mit uns ins Gespräch zu kommen. Vertreter der Bauleitung kritisierten die mangelhafte Zusammenarbeit mit der Chemnitzer Bauverwaltung. Ein Problem was uns nach der Wiederwahl der Baubürgermeisterin wohl weiterhin begleiten wird.
„Nach 20 Jahren im Bau kann ich Ihnen sagen: Nicht maximaler Profit steht für uns im Vordergrund. Die Unternehmer die jetzt Arbeit schaffen, tun das aus sozialer Verantwortung für die Beschäftigten." so Gunther Hüttner in großer Runde. Abschließend sagte er: „Die Zahlung von Mindestlohn und darüber hinaus ist für mich ganz wichtig. Ohne Mindestlohn kann man nicht leben".
Ein gutes Beispiel für eine verantwortungsbewusste Chemnitzer Unternehmerfamilie. Die besten Vorraussetzungen um die Krise zu bewältigen.
Di. 04. August | Wie weiter an der Grünen Oase Wenzel-Verner Straße
Mit unserer Initiative für den Erhalt der grünen Oase an der Wenzel-Verner-Straße konnten wir schon einiges in Bewegung setzen. Das Grünflächenamt der Stadt Chemnitz hat seine Meinung geändert. Die Oase bleibt erhalten. Erste Bänke wurden bereits erneuert. Am heutigen Vormittag traf ich mich mit der Stadtteilmanagerin Gabriele Meinel und Elke Teller, Vorstandsvorsitzende des Vereins zur beruflichen Förderung von Frauen in Sachsen e. V., um das weitere Vorgehen abzusprechen.
Mein Wunsch ist der Abschluss eines Pflegevertrages für die Fläche. Gemeinsam mit den Anwohnern und den bisher zugesagten Spenden kann die Oase auf Vordermann gebracht sowie alle Bänke erneuert, die Wegeplatten gereinigt und die Beete neu bepflanzt werden.
„Gerade für uns Senioren ist der Erhalt der Oase als Treff- und Ruhepunkt sehr wichtig", so eine Anwohnerin.
Das Projekt kommt an in Helbersdorf. Unsere kleine Gesprächsgruppe, war schnell umlagert. Den Dank der Anwohner an der Wenzel-Verner-Straße nahm ich im Namen aller, die sich bisher dafür eingesetzt haben gern entgegen.
„Machen Sie weiter! Das Projekt freut mich sehr", so Elke Teller, ehemalige Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Chemnitz.
Ein gutes Beispiel für mehr Flair in Chemnitz´ Süden.
Mo. 27. Juli | Anpacken für Sachsen ist unser Motto zur Landtagswahl
Das beginnt für mich schon bei der Plakatierung. Die Plakatwerkstatt arbeitet auf vollen Touren. Selber pinseln und kleben ist für mich ein guter Ausgleich. Selber die Plakate dann aufhängen eine gute Möglichkeit vor Ort ins Gespräch zu kommen.Heute haben wir angefangen die ersten Plakate an die Masten zu bringen. Die Stimmung im Team ist gut. Vielen Dank schonmal an die vielen Helfer. So macht Mitmachen Spaß.
Do. 02.Juli | Perpektivwechsel - Mein Tag in der Tagespflege
Neugierig, wer der junge Mann wohl ist, beschnupperten mich die Gäste der Tagespflege der AWO in der Stollberger Strasse. Bei Bewegungsübungen und beim Motoriktraining hatte ich viel Spaß. Ein allmorgendliches Ritual von Kerstin Bofinger (Krankenschwester) ist die Presseschau. Das Interesse für das aktuelle Weltgeschehen ist bei vielen noch ungebrochen.
Richtig aufgetaut ist die Stimmung beim Apfelkuchenbacken. Marianne Köpke erzählte mir aus Ihrer Zeit als sie 20 war und als Vertriebene auf der Nordseeinsel Femarn landete.“Trotz Krieg und Vertreibung war diese Zeit die schönste meines Lebens“ sagte Sie mir rührend. Paul Uhlig freute sich mit. Es war sein erster selbstgebackener Apfelkuchen seit Jahren.

mit (v.l.:) Annemarie Meyer und Marianne Köpke beim Kuchenbacken
Es sind die kleinen Dinge und Erfolgserlebnisse, die das Leben der Gäste in der Tagespflege ausmachen.
Nach der Mittagsruhe traf ich mich mit Annemarie Meyer und Liselotte Pophin auf ein Spiel „Mensch ärgere dich nicht“ Erstaunlich flott setzten die Damen die Spielfiguren. Ich hatte keine Chance.
Demenzkranke Frauen und Männer bedürfen der besonderen Fürsorge. Beeindruckend wie sich das Pflegepersonal um jeden einzelnen Gast der Tagespflege kümmert. Darum ist es nicht verwunderlich, dass die Tagespflege eine gefragte Einrichtung ist. Aus dem ganzen Stadtgebiet kommen Seniorinnen und Senioren täglich in die Villa an der Stollberger Straße 90.
Effektives Arbeiten und die Ausnutzung jeder freien Minute bestimmen das Arbeiten des Teams von Katrin Liedel (Leiterin).“Sie erleben heute eine Luxussituation.“, sagte Sie mir. “Sonst sind wir zu zweit. Mit Ferienarbeiterin und Monic Wolfram, sie leistet ihr Freiwilliges Soziales Jahr, ist die Arbeit gerade so zu schaffen. Wir sind darum über jede Hand dankbar die mit anfasst.“ Viel Zeit verbringt die gelernte Altenpflegerin mit Papieren. Formulare, Nachweise, Dokumentationen bestimmen Ihren Pausenalltag. Mit der Reform der Pflegeversicherung im Jahr 2007 ist da noch einiges hinzu gekommen. Vom versprochenen Bürokratieabbau ist vor Ort noch nichts zu spüren.
Um die Pflege zukunftsfest zu machen ist aus meiner Sicht noch viel zu tun. Noch mehr Seniorinnen und Senioren wollen zukünftig vom System der Pflegeversicherung profitieren. Der Zugang zu guter Pflege im Alter muss darum verbessert werden. Um die Betroffenen und deren Angehörige muss sich von Anfang an gekümmert werden. Die Einführung von flächendeckenden Pflegestützpunkten in Sachsen, halte ich darum für den richtigen Weg.
Sa. 27.Juni | Wir leben im Zeitalter des Konsumismus
Verdi Treffpunkt - Chemnitz.
Zum Thema „Nachhaltige Entwicklung in Sachsen", trafen sich auf Einladung des Entwicklungspolitischen Netzwerkes Akteure aus ganz Sachsen. Erfahrene Praktiker aus sächsischen „Eine Welt Läden" (zukunftsfähiger Einzelhandel) waren genauso gekommen wie Vertreter verschiedener Entwicklungshilfeprojekte und Umweltverbände.
Ein Grund für mein Interesse an politischer Arbeit war und ist die sozial/ökologische Umgestaltung unserer Gesellschaft. Über die Einladung zu dieser Podiumsdiskussion habe ich mich deshalb sehr gefreut.

Alle Teilnehmer wünschen sich einen höheren Stellenwert und die Einbeziehung der Belange einer nachhaltigen Entwicklung in alle politischen Entscheidungen.
Gerade auf Landesebene wird dies oft vergessen.
Rein ökonomische Aspekte stehen im Vordergrund.
Nur wenn es uns gelingt, bei allen Entscheidungen ökonomische, ökologische und soziale Aspekte gleichermaßen zu berücksichtigen und wir dafür die nächsten 15 Jahre nutzen, wird es uns gelingen eine Klimakatastrophe abzuwenden.
Die Kampagne „Sachsen kauft Fair" ist dafür ein konkretes Projekt. Die Idee für eine zukunftsfähige Einkaufspolitik im Land und in den Kommunen.
Der von mir zitierte Satz Friedrich Schorlemmers bringt es auf den Punkt:" Wir haben weder im real existierenden Sozialismus gelebt, noch leben wir heute im Kapitalismus oder in der Marktwirtschaft - wir leben im Zeitalter des Konsumismus, des gnadenlosen Fressens auf Kosten unserer Umwelt."
Düsseldorf hat es bereits vorgemacht. Das können wir auch!
Chemnitz als neue Hauptstadt eines sachsenweiten fairen Handels, ist darum eine gute Vision und das Gebot der Stunde. Scharfen Gegenwind gab es für die Zustimmung unserer Räte zum Abschluss eines Braunkohleliefervertrages der Stadtwerke Chemnitz für die nächsten 13 Jahre. Solche Entscheidungen gehören hoffentlich bald der Vergangenheit an.
Vernunft und Verantwortung für die kommenden Generationen müssen unseren alltägliches politisches Handeln bestimmen. Dieser Geist weht leider selten durch unsere Amtsstuben und Parlamente.
Die sehr ernsthaft geführte Diskussion lockerte in der Schlussrunde wieder etwas auf.
Wenn gleich ich in der Partei dafür bestimmt keine Mehrheit finden werde, so traf mein nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag auf Umbenennung der SPD in: „Solardemokratische Partei Deutschlands" auf breite Zustimmung und schmunzelnden Applaus.
www.joerg-vieweg.de
Fr. 27. Juni | Tolle Stimmung bei der Volkssolidarität
Eine tolle Stimmung herrschte am 26. Juni beim Sommerfest im Soziokulturellen Zentrum der Volkssolidarität Scheffelstraße.
Bunte Luftballons und flotte Sonnenschirme in Haus und Garten zauberten eine sommerliche Atmosphäre und sogar die Sonne spielte mit.
Bei flotten Diskoklängen konnte man das Tanzbein schwingen. Western-Tänzer und Puppenspieler, Kinderschminken und eine Ausstellungseröffnung trugen zum Gelingen des Festes an diesem Freitagnachmittag bei. Viele ältere Anwohner aus der Umgebung hatten die Einladung angenommen und auch ihre Kinder und Enkel mitgebracht.
Herzhaftes vom Holzkohlegrill, Kaffeespezialitäten und frischer Kuchen, fantastische Torten und riesige Eisbecher - das kulinarische Angebot bediente jede Geschmacksrichtung. Mit Bier, Wein, Sekt oder alkoholfreien Getränken stießen viele Gäste auf diesen gelungenen Nachmittag an und versprachen, zum nächsten Fest wieder zu kommen.
Ein größeres Lob kann es für die rührigen Organisatoren und fleißigen Helfer kaum geben!
Sa. 20. Juni | Die 3 Gewinner des Chemnitz-ganz-vorn-Gewinnspiel der SPD stehen fest
Am Tag nach Einsendeschluss spielte ich SPD- Glücksfee und zog 3 Gewinner aus den eingegangenen Karten und Emails.Zu gewinnen gab es je zwei Konzert-Karten für Dieter-Thomas Kuhn am 5. Juli im Wasserschloß Klaffenbach, „Ost Rock Klassik" am 7. November und „Immer wieder Sonntags" am 13. November.
Die Gewinner, welche die drei Fragen richtig beantwortet hatten sind: Familie Zöhfeld, Herr Weise und Frau Kluge.
Ich bedanke mich im Namen der SPD Chemnitz recht herzlich bei allen Teilnehmern und wünschen den Gewinnern viel Spaß mit den Karten.
Fr. 19. Juni | SPD vor Ort: Schandfleck in Helbersdorf
Diese grüne Insel in unserem Wohngebiet, gelegen oberhalb der Wenzel-Verner-Straße, gleich gegenüber dem Durchgang zum Ikarus-Gebäude, fristet derzeit ein eher trauriges Dasein.
Die vor etwa 35 Jahren angepflanzten Bäume und Büsche bilden einen struppigen, ungepflegten Anblick, Hochbeete und Rasenflächen sehen nicht besser aus, die wenigen noch vorhandenen Rosenstöcke und Zierpflanzen kämpfen mit dem Unkraut. Bänke und andere Sitzmöglichkeiten sind in einem beklagenswerten Zustand: Verfaultes, morsches Holz, zerbrochene Sitzflächen, kaputte Papierkörbe. Die Gehwegplatten sind verrottet und drohen, ebenfalls von Unkraut überwuchert zu werden. Früher saßen hier gern Muttis und Vatis mit ihren Kleinkindern, Bewohner der angrenzenden Wohnblöcke, zu denen auch ein Gebäude mit altersgerechten Wohnungen gehört, trafen sich gern zu einem Schwätzchen im Grünen, Kinder und Jugendliche tummelten sich im Schatten der Bäume .
Daraus ist ein echter Schandfleck geworden!
Doch der soll ja nun, laut öffentlichen Anfragen von Bürgern bei einer Chemnitzer Tageszeitung, endlich verschwinden, platt gemacht werden! Warum eigentlich? Das ist keine Lösung! Natürlich, es fallen keine Kosten für eventuelle Instandsetzungsarbeiten an und die Leute werden sich daran gewöhnen, eine grüne Oase weniger in ihrem Wohngebiet am Helbersdorfer Hang nutzen zu können. Was macht schon ein bisschen verschwundene Lebensqualität aus ?!

Vor Ort mit Viola Hennig und Harald Möbius
Dabei ist die grüne Insel auch heute noch ein beliebter Treffpunkt für viele Anwohner, die gern hierher kommen. Eine Bürgerinitiative sollte Abhilfe schaffen und den Platz erhalten! Mit Unterstützung des zuständigen Grundstückseigners, (nach unserer Info die GGG), der notwendige Materialien, wie zum Beispiel Holz, zur Verfügung stellt, muss es möglich sein, aus einer herunter gekommenen Grünanlage wieder ein Schmuckstück zu gestalten. Es gibt bereits Anwohner, die mithelfen wollen. Das ist sicher eine Mühe, die sich lohnt.
Unterstützer und Sponsoren jeglicher Art melden sich bitte im Büro des Quartiermanagements Kappel-Helbersdorf:
Tel.: 3342 482, E-Mail: quartiersmanagement@kappel-helbersdorf.de.
Sa. 13. Juni | Nicht nur das Wetter war märchenhaft beim Sommerfest in Markersdorf
Mit einem kleinen aber feinen Sommerfest organisiert die Bürgerinitiative BIM e.V. schon seit mehreren Jahren ein ganz besonderers kleines Stadtteilfest.Wir (Viola und Gerd Hennig sowie Jörg Vieweg und Daniela Nütt) wollten uns das in diesem Jahr nicht einfach nur ansehen, sondern wir wollten uns auch aktiv daran beteiligen.
Es war gar nicht so einfach, für dieses nachmittägliche Familienfest noch etwas zu finden - so viele fleißige Helfer, Vereine und Gewerbetreibende hatten sich an ihren Ständen etwas einfallen lassen. Ganz zu schweigen von dem ausgefüllten Bühnenprogramm mit Spiel, Spaß und Musik.
So ein kleiner Ruhepool für die ganz Kleinen, dachten wir uns, ist vielleicht gar nicht schlecht: Daher stellten wir auf die Wiese ein Märchenzelt und lasen unseren kleinen Besuchern bekannte und weniger bekannte Geschichten vor.
Auch wenn unser kleines Zelt nicht so voll war wie die Sitzgelegenheiten vor der Bühne, waren unsere kleinen Gäste doch gern bei uns und hörten aufmerksam zu....nun auch wenn es machmal nicht länger als ein paar Minuten waren. Das war aber auch verständlich: Bei so viel Abwechslung war die Neugier auf die anderen Dinge natürlich ungemein groß!
Wir, die wir das Märchenzelt bevölkert haben, hoffen trotzdem, dass wir zu einer Bereicherung beitragen konnten. Und wenn es gewollt ist: Gern laden wir in unserem Zelt wieder zur Märchenstunde bei sich passenden Gelegenheiten.
Sa. 06. Juni | Sommerfest bei der AWO in Kappel

Bei Kaffee und Kuchen mit Clara, Ingeborg und Eugen Gerber, Ehrenvorsitzender der AWO Chemnitz
Trotz schlechten Wetters sorgte das Team der "AWO- Betreute Wohnanlage" in der Stollberger Str. 90 für gute Stimmung bei den Bewohnern. Im 50iger-Jahre-Look war nicht nur die Musik, sondern auch die witzige Modenschau, die das Heimpersonal auf die Beine stellte. Dass das Programm gut ankam, bewiesen die Lacher und das Hallo im Publikum. Ob Mittagssuppe oder Nachmittagskaffee - die Bewohner und ihre Besucher hatten lange Gelegenheit, sich in gemütlicher Atmosphäre mal wieder über alle möglichen Alltagsdinge zu unterhalten. Auch wenn der Sommer sich ein bisschen versteckte hinter dem Regen - es war ein schöner Anlass, zu dem sich Alt und Júng treffen konnten.
Fr. 05. Juni | Spende für Kinderheim Indira Gandhi
Der Spendenerlös des Kuchenverkaufs in Höhe von 127 Euro übergab der Bundestagsabgeordneter Detlef Müller an den Vorsitzenden des Kinderheims Indira Gandhi, Roland Richter. Wir unterstützen damit diese wichtige soziale Arbeit.
Am Sonntag sind Sie, liebe Chemnitzerinnen und Chemnitzer eingeladen. Kommen Sie zur Wahl. Helfen Sie mit Ihren Stimmen mit, dass Chemnitz ganz nach vorn kommt.
Ihr Jörg Vieweg
Do. 04. Juni | SPD vor Ort: Stadtentwicklung Markersdorf – Süd
Mit der neu gegründete Bürgervereinigung Markersdorf – Süd trafen wir uns im „Treff am Wind“. Die Vereinigung möchte sich zukünftig aktiv in die Gestaltung des Wohngebietes einbringen. „Der Kontakt mit den Gebäudeeigentümern im Viertel ist uns darum besonders wichtig“, betonte Peter Pitsch (Sprecher). In diesem Zusammenhang stellte er einen Brief an die Stadtverwaltung und die GGG vor. Als Gast war die Quartiersmanagerin Peggy Haupner gekommen. Sie berichtete über Ihrer Bemühungen zur Verbesserung der Mieterinformationen in Markersdorf. Auch Carmen Arndt, Leiterin der Begegnungsstätte „Treff am Wind“ wünscht sich zukünftig mehr Informationen der städtischen Gebäudewirtschaft und ein mehr an Miteinander mit dem Vermieter.
Als dies sind für uns als Chemnitzer SPD gute Gründe die Bürgervereinigung zukünftig zu unterstützen.
Vor Ort waren Peggy Szymenderski (Vors. SPD-Frauen), André Horváth (Fraktionsgeschäftsführer), Thomas Uhl (stlv. Vors. JUSOS) und Jörg Vieweg (stlv. Vors. SPD Chemnitz)
Mi. 03. Juni | Du hast Recht(e)!
Das Kinderhaus "Kanguruh" in Kappel hatte zum Kinderfest eingeladen. Zur Auftaktveranstaltung zum Jahresprojekt "Du hast Recht (e)", war der große Garten des Hauses geöffnet. Mit dem "Kinderrechte Pass" ging es durch insgesamt zwölf Stationen. Bei Themen von Bildung über Elterliche Fürsorge bis hin zu Gesundheit, konnten die Teilnehmer Ihr Wissen testen.Die ersten 100 Pässe waren schnell vergriffen. "Wir müssen schon wieder nachdrucken," zeigte sich Monika Vogel hoch erfreut über den Ansturm an Gästen.
Am Stand für freie Meinungsäußerung, Information und Gehör sagte Marissa Quadt, Studentin an der Berufsakademie Breitenbrunn: "Mit Kindern ab 10 Jahren klappt es hier am Besten." Anders an der Station von Karola Barth (22), frisch geprüfte Sozialassistentin, ihr Glücksrad war von Alt und Jung umlagert.
"Hol' Dir die Unterschrift auf Deinem Pass und los geht´s. Du hast ein Recht auf Party!" Mit diesen Worten empfing der Stamm - DJ des Känguruh, DJ Donnie die Kids und versorgte uns mit heißen Rhythmen.

v.l.: Gabriele Meinel (Stadtteilmanagerin), Monika Vogel (Leiterin Kinderhaus)
Bei Kaffee und Kuchen nutze ich die Gelegenheit um mit Monika Vogel über Aktuelles aus dem Kinderhaus zu sprechen. Ihr ganzer Stolz ist der neu gestaltete Park um das Haus. Viel Platz für gute Projekte in den nächsten
Jahren. Wie wichtig eine langfristige Perspektive für das Haus ist, war damit schnell klar. Unsere gemeinsame Aufgabe für die nächsten Jahre auch.
Es muss uns zukünftig gelingen, die Projektförderung und damit gutes Geld für gute Projekte auf mindestens 3 Jahre auszuweiten.
02. Juni | Denken Sie an eine zukunftsfähige Stadt!
Worten eröffnete Peter Roscher vom Bürgernetzwerk die Versammlung. Zur Diskussion standt wohnortnahes Einkaufen genauso wie Stadtumbau und Jugendclubs im Stadtteil.
"Wir können steuernd eingreifen aber als Stadt keinen Einkaufsmarkt betreiben", so Detlef Müller (MdB) zum Problem der Einkaufssituation im Stadtteil. "Die sanierte Platte im Heckert Gebiet gegen das denkmalgeschütze
Haus im Stadtzentrum auszuspielen, ist für die SPD kein Weg für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung. Die Menschen die im Heckertgebiet wohnen stehen für uns im Vordergrund.", so Detlef Müller weiter.
Sehr treffend war der Einwurf von Harry Albrecht (Anwohner): "Wir haben die Schnauze voll von der Abrißbirne."

Viel Lob erhielten wir von den Mitarbeiterinnen des Jugendclubs F 55. Diese waren mit einem Transparent gekommen und dankten uns nochmals ausdrücklich für die Rettung Ihrer Einrichtung.
Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit bei unserem gemeinsamen Projekt "3 Jahre Projektarbeitförderung in der Jugendarbeit“.
Mit seinen abschließenden Worten sprach uns Peter Roscher vom Bürgernetzwerk noch einmal aus dem Herzen."Denken Sie bitte bei Ihrer zukünftigen Arbeit im Stadtrat an eine zukunftsfähige Stadt."
30. Mai | Auch wenn´s noch so brenzlig wird!
Übergabefeier in Klaffenbach.
Stolz auf eines der modernsten Gerätehäuser in Chemnitz und Sachsen,sind die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Klaffenbach. „Wir haben lange gewartet. Jetzt muss es auch das Schönste werden“, so
Wehrleiter Burkhard Anzer bei seiner Begrüßungsrede.
Die Wehr, gegründet im Jahr 1879, zählt heute 40 aktive Kameradinnen und Kameraden. Viele waren an diesem Tag gekommen. Am weitesten angereist war eine Delegation der befreundeten Feuerwehr aus Bechhofen (Franken). Die Chemnitzer SPD war mit Detlef Müller (MdB), Frank Kutzner, Peggy Szymenderski, Thomas Uhl, André Horváth und Jörg Vieweg, stark vertreten.
Aber auch Vertreter der Landesregierung und der Stadtverwaltung waren gekommen.
In seinem Grußwort lobte Innenminister Albrecht Buttolo das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehren im Freistaat und betonte, wie wichtig ein funktionierender Brand – und Katastrophenschutz ist. Unterstützung sagte er
in Form einer Werbekampagne für den Dienst in Jugendfeuerwehren zu.
"Auch wenn's noch so brenzlig wird, Herr Buttolo! Ich vermisste bei Ihrer Rede eine klare Botschaft an die Kameradinnen und Kameraden. Verbesserung beim Führerscheinumtausch, Brandschutzerziehung, Neugestaltung der Sächsischen Feuerwehrverordnung und das Thema Feuerwehrrente, blendeten Sie, wie so oft, vollkommen aus. Stattdessen versprachen Sie bunte Werbefilmchen in unseren Kinos als Antwort auf die drängenden Probleme und Wünsche unserer sächsischen Wehren.“
29. Mai | Vor Ort im Gespräch - Ein Bett im Kornfeld
Unterwegs bei den Anwohnern der Straße Usti nad Labem 73 - 89 in Kappel. Viele von ihnen nutzten die Möglichkeit und erfüllten sich den Traum von den eigenen vier Wänden. So auch Roland Schirmer (60). Er und seine Frau kauften hier 1996 eine Eigentumswohnung.
Ein Bett im Kornfeld, so singt Jürgen Drews in einem seiner bekanntesten Hits.
Eine romantische Vorstellung, gerade für den bevorstehenden Sommer. Roland Schirmer und die Anwohner finden das gar nicht romantisch und auch nicht lustig.

Das Kornfeld rund um den Parkplatz
"Es ist ein Wunder, dass es hier noch nicht gekracht hat", so eine Anwohnerin, die gerade aus ihrem Auto ausgestiegen ist. Meterhoch steht das Gras rund um den Parkplatz. Von der Ausfahrt ist die Hauptstraße nicht mehr einsehbar. Wem der Parkplatz vor ihrem Haus gehört? "Das wissen wir bis heute nicht", antwortet Roland Schirmer. "Seit Jahren schieben sich hier die Wohnungsverwaltung (WHP) und die Stadt Chemnitz den Schwarzen Peter hin und her", berichtete er mir weiter.
Dass es auch anders geht, beweist ein Blick direkt über die Straße.
Der Parkplatz vor dem Nachbarhauses wird regelmäßig gepflegt.
Für mich ein Beispiel, wie wichtig das vom Stadtrat seit 2006 geforderte Grünflächenkonzept ist. Es soll aufzeigen, wie und in welchem Umfang zukünftig Grünflächenpflege erfolgen soll. Ich freue mich, dass es der Bauverwaltung von Frau Wesseler nun nach Jahren gelungen ist, dieses Papier endlich vorzulegen. Mit der anstehenden Umsetzung wird sich hoffentlich auch für Roland Schirmer und die Bewohner der Straße Usti nad Labem 73 - 89 etwas verbessern.
27. Mai | Vor Ort im Gespräch - Hausbesuche in der Albert-Köhler-Straße
An diesem Vormittag lernte ich Irene Franz kennen. Sie wohnt seit 2003 in der Albert-Köhler-Straße 53 im Stadtteil Morgenleite. Bei Kaffee und Kuchen sprachen wir über ihre derzeitige Wohnsituation.
Sie zeigte mir die Fenster, die sie seit letztem Jahr provisorisch abdichten musste, weil es nicht mehr zu ertragen war, dass es durch die Mauerfugen im Schlaf– und Wohnzimmer pfeift. „Im Winter musste ich sogar mit Mütze schlafen“, so Irene Franz.
Als treue Mieterin der GGG wünscht sie sich mehr Dialog mit der Wohnungsgesellschaft. Wie soll es in der Albert-Köhler-Straße weiter gehen? Kommt eine Sanierung, oder nicht? Seit langem bemüht sie sich, Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Jetzt endlich kommt am 5. Juni jemand von der GGG vorbei.
Dennoch ein Beispiel (auch wenn es nun dieses Gesprächsangebot gibt):
Die Informationspolitik der städtischen Wohnungsgesellschaft muss verbessert werden. Lange Zeiten zur Bearbeitung von solchen Problemen werfen kein gutes Licht auf die GGG.
26. Mai | Im Gespräch mit Vereinen und Verbänden
Auf Einladung des Freundeskreis Deutsches Spielemuseum e.V. traf ich mich mit Dr. Wolfgang Benn, Dr. Thomas Schuler und Peter Lemcke. In den letzten Monaten hatte ich viel über das Museum gelesen und gehört. Für mich auch ein Grund, sich Vor Ort zu informieren.
Der Bestand des Museums wird seit Jahren durch Eigeninitiative und unzählige Stunden ehrenamtlichen Engagements aufrecht erhalten. Das Deutsche Spielemuseum beherbergt als einziges Museum seiner Art klassische und elektronische Spiele in einem Haus. Beeindruckt hat mich die Sammlung historischer Spielewelten im Obergeschoss.
"Wir sind ein Haus zum Mitmachen und Anfassen, unsere Vitrinen sind zum Aufmachen aufgestellt", so Dr. Wolfgang Benn. Das heißt also: Spiel rausnehmen und los geht’s. Dass dieses Konzept ankommt beweisen über 12.000 Besucher jährlich und die Tatsache, dass die Einrichtung die höchste Verweildauer aller Museen in Chemnitz aufweist.
Für mich sind das gute Gründe, sich für eine langfristige Sicherung des Museums einzusetzen.
23.Mai | Vor Ort im Gespräch - Der Hang wird abgehängt
Seit der Schließung des Plus Marktes Friedrich-Hähnel-Straße Ende Januar 2008 gibt es für die Anwohner zwischen Scheffelstraße und Wenzel-Verner-Straße keinerlei Möglichkeit, in guter Erreichbarkeit Lebensmittel einzukaufen.In der alten Kaufhalle am Stadtpark ist heute, wie an vielen Stellen im Stadtteil, ein Getränkemarkt. Dort kann man seinen Frust über die miserable Einkaufssituation im Alkohol ersäufen!
Den heutigen Vormittag nutzte ich gemeinsam mit den Stadtratskandidaten Karin Franke und Michael-Paul Milow, um mit Bürgerinnen und Bürgern über diesen Zustand ins Gespräch zu kommen. Mit dabei waren auch Mitglieder unseres Ortsvereins Helbersdorf.
Wohnortnahe Einkaufsmöglichkeiten am Helbersdorfer Hang - ein Thema, um das wir uns in Zukunft kümmern werden!
22. Mai | Vor Ort im Gespräch
Am heutigen Nachmittag lernte ich Frau Rother (80) kennen. Sie wohnt in der Paul-Bertz-Straße im Stadtteil Helbersdorf. Schnell kamen wir ins Gespräch. Die rüstige Seniorin erzählte mir aus ihrem Leben. Viele Jahre war Sie im ehemaligen Kombinat Textima tätig, immer engagiert für andere. Gespannt hörte ich zu.
„Ich habe mein ganzes Leben gearbeitet, nach dem Krieg mit angepackt und aufgebaut“, so Frau Rother. Diese Worte machten mich nachdenklich. Manchmal denke ich, dass wir uns viel zu wenig die Lebensberichte und Erfahrungen der sogenannten „Alten“ anhören und versuchen, aus ihren Leben zu lernen. Ich bin überzeugt davon, dass es für uns „Jungen“ interessant ist, mit diesen Erfahrungen umzugehen.
In diesem Jahr begehen wir 20 Jahre friedliche Revolution. Bei dem Gespräch am Nachmittag wurde mir auch klar: Die Achtung der Biografien und die Leistung vieler Bürgerinnen und Bürger in der ehemaligen DDR sollten wir achten und sie bei den diesjährigen Feierlichkeiten nicht vergessen.
20. Mai | Im Gespräch mit Vereinen und Verbänden
Der FSV „Grün-Weiß“ Klaffenbach kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Begonnen hat alles bereits im Jahr 1925, mit der Gründung eines Turnsportvereins im Ort.
Heute zählt der Verein über 200 Mitglieder, die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. Fußball, Radball, Volleyball und Tischtennis sind die stärksten Teams. Breitensport wird groß geschrieben in Klaffenbach, so der Vereinsvorsitzende Thomas Wildenhain.
Die Spielplätze und die Sporthalle sind voll belegt und ausgelastet. Allein 10 Mannschaften in verschiedenen Sportarten trainieren hier täglich. Die Sanierung der Turnhalle war darum einer der größten Wünsche. Umso erfreulicher ist es, das dies jetzt auch Wirklichkeit wird. Die Halle wird umfassend saniert.
Für die Zukunft wünscht sich Thomas Wildenhain eine bessere Vernetzung mit den Vereinen in Adorf und Neukirchen. Darüber hinaus weniger Bürokratie in der Stadtverwaltung. Die Sportlerinnen und Sportler vom FSV würden sich freuen, wenn sie zukünftig aus der mühsam erkämpften Bandenwerbung, nicht auch noch Verwaltungsgebühren an die Stadt abdrücken müssten.
Für mich steht fest, wir müssen uns zukünftig noch stärker für die Interessen der Chemnitzer Sportvereine einsetzen. Die Trennung der Ausschüsse Kultur und Sport ist darum der richtige Weg. Ein eigener Sportausschuss und die konsequente Umsetzung des Sportentwicklungsplanes wird den Vereinen helfen Ihre wichtige Arbeit noch besser tun zu können.
19.05 | gemeinsam gegen Rechtsextremismus!
Engagierte Akteure im Stadtteil arbeiten dort seit Jahren an Aufklärungs- und Informationsprojekten. Die Mittelschule „Am Flughafen" erhielt im April diesen Jahres den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage ". Auch ein Erfolg der Arbeit des Runden Tisches.
So war es nicht verwunderlich, das viele gekommen waren. Im Musikunterrichtsraum der Mittelschule waren alle Plätze besetzt.
Die Aufkleberaktion „Nazipropaganda muss draußen bleiben" ist das aktuelle Projekt der Runde. Eine wichtige Aktion, wie ich finde.

Ich hoffe der Aufkleber ist bald an möglichst vielen Briefkästen, nicht nur in Kappel, sondern in ganz Chemnitz zu finden.
Detlef Müller (MdB) berichtete über die aktuelle Situation eines möglichen NPD- Verbotsverfahrens. Die Aussage der SPD ist da ganz eindeutig. Wir sind für ein erneutes Verbotsverfahren für diese „Partei".
Als Mitglied von „Mitte gegen Rechts Chemnitz" berichtete ich von unserem Infocontainer auf der Straße der Nationen.
Gerade dieses Projekt stieß bei den Zuhörern auf starkes Interesse.

Ich freue mich auf die Zukünftige Zusammenarbeit.
Mit konkreten und greifbaren Projekten gemeinsam gegen Rechtsextremismus im Stadtteil „Kappel".
17. Mai | Sonne über der Markersdorf-Oase
„Die Chemnitzer SPD freut sich, dass nach langem Kampf die Bauarbeiten zur neuen ‚Grünen Mitte’ zwischen Jugendclub Compact und dem ehemaligen Versorgungszentrum Südring in diesem Jahr beginnen können.“Mit diesen Worten begrüßte auch ich als stellvertr. Vorsitzender der Chemnitzer SPD die Gäste zur Festveranstaltung 55 Jahre WG Einheit.
Die Wohnungsgenossenschaft hatte für ihre Mieter und andere Besucher ein wunderschönes Sommerfest ausgerichtet. Mit Musik, Spiel, Spaß, Essen und Trinken war es aber vor allem ein Treff der Mieter zum Austausch und gemütlichem Beieinandersein. So traf ich den einen oder anderen Bekannten oder kam mit weiteren Geburtstagsgästen ins Gespräch.
So ein Fest ist für mich das beste Beispiel für mehr Flair im Chemnitzer Süden.
15. Mai | Es "Ziiischt" in Chemnitz! Jetzt auch bei der Volkssolidarität.
Ein Kasten "Ziiisch" - das Bier der Chemnitzer SPD - gehört in jeden guten Ausschank.Die Mitarbeiter der Volkssolidarität in der Scheffelstraße freuten sich darum auch über unsere Gabe.
Damit bedankten wir uns bei ihnen für die Unterstützung, in den dortigen Räumen unser Wahl-Kaffee durchführen zu können. Bei Kaffee und Kuchen hatten Bürgerinnen und Bürger unseres Wahlkreises die Möglichkeit, mit uns ins Gespräch zu kommen. Daher freuten wir uns besonders über den Besuch der Initiative "Tierbesuch Chemnitz".
Frau S. Leupold, Frau E. Kemsies, Frau G. Hänel und Herr Hartmann informierten uns über Ihr Projekt. Fast täglich besuchen sie demenzkranke Senioreninnen und Senioren in ganz Chemnitz. Die Initiative bemüht sich durch den Kontakt mit ihren eigenen Haustieren, diesen Menschen Freude und ein Stück Miteinander zurück zu geben. Eine wertvolle ehrenamtliche Tätigkeit.

Im Gespräch | links: Frau Leupold (Initiative Tierbesuch Chemnitz)
Heiß diskutiert wurde die neue Chemnitzer Polizeiverordnung und ihre Auswirkung auf tausende Hundebesitzer. Einig waren wir uns darin, dass wenn schon Hundewiesen sein müssen, diese aber bitte auch gepflegt werden sollten. Ein schlechtes Beispiel ist direkt gegenüber der "VoSi" in der Scheffelstraße zu sehen: Meterhohes Gras und versperrte, ungepflegte Wege - hier macht Gassigehen nicht wirklich Spaß.
Dennoch blieb auch Muse für ein bisschen Kultur und damit ein Garant für einen guten Wahl-Kaffee in Chemnitz-Helbersdorf: Heinrich Gude am Klavier und Michael-Paul Milow unterhielten uns mit Kafka-Texten.
14. Mai | 6 Hektar in Kappel
Der BSC Rapid Kappel e.V.ist einer der größten und traditionsreichsten Sportvereine in Chemnitz. Seit 1990 investierte der Verein über 5 Mio. Euro in den Ausbau seiner Sportanlagen. Im Verein sind ca. 500 Mitglieder aktiv. Im Tischtennis und Kraftsport kämpfen Athletinnen und Athleten um Deutsche Meistertitel.Die größte Abteilung ist der Fußball. Hier trainiert Jung und Alt. Am Wochenende ist Heimspiel, mit gut gefüllten Rängen oder es geht zu Auswärtsspielen, natürlich mit eigenem Bus und Trainerstab.
Das Vereinsheim und die Sportanlagen lassen keine Wünsche offen.
Der Ausbau der benachbarten ehemaligen Schulturnhalle bringt noch bessere Trainings – und Wettkampfbedingungen für die Tischtennismannschaft und die vielen Breitensportgruppen. Darauf ist Vereinschef Christian Scharf und sein Team besonders stolz. Verfügt man damit doch endlich über eine eigene Sporthalle auf dem Gelände.
Überzeugen konnte ich mich vom Standort des zukünftigen Kunstrasenplatzes. Ein gutes Projekt für 2010.
Der BSC Rapid Kappel e.V. bewirtschaftet über 6 Hektar Fläche und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Lebensqualität in unserem Stadtteil. Für mich sind Sportvereine entscheidender Bestandteil des gesellschaftlichen Miteinanders im Chemnitzer Süden. Die Finanzierung dieser Aufgabe ist allerdings für viele Vereine eine ständige Herausforderung. Hier setzt das Sportfördergesetz der Sächsischen SPD an. Genau wie in der Sächsischen Kulturförderung, muss es in Zukunft gelingen den Sächsischen Vereinssport ausreichend zu unterstützen.
Die SPD-Initiative für ein Sportfördergesetz in Sachsen ist darum der richtige Weg. Darüber war ich mir mit Christian Scharf einig.
13. Mai | Vor Ort im Gespräch
Bei meiner heutigen Stadtteilrunde konnte ich leider nicht mit allen Bewohnern in der Paul-Bertz-Straße ins Gespräch kommen. Da wo ich mich nicht persönlich vorstellen konnte, habe ich ein Informationsblatt hinterlassen.Ganz besonders freute ich mich darum über einen nachträglichen Anruf der Familie Schneider. Herr Schneider informierte mich über die Situation der wenigen Einkaufsmöglichkeiten für ältere Menschen am Helbersdorfer Hang. Außerdem über Verschmutzungen im Bereich des BIGRO-Getränkemarktes. Für diese Hinweise danke ich der Familie Schneider recht herzlich. Ich hoffe, dass wir uns bald auch persönlich kennen lernen.
Zur Einkaufsproblematik habe ich in der aktuellen Stadtteilzeitung einen ausführlichen Bericht veröffentlicht.
Hier müssen wir weiter dran bleiben.
12. Mai | Vor Ort im Gespräch
Den Nachmittag nutzte ich, um mit Bürgerinnen und Bürgern in der Paul-Bertz-Straße ins Gespräch zu kommen. Das Wohngebiet hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Viel Grün, preiswerte und hochwertig sanierte Wohnungen mit teilweise neuen Zuschnitten zeichnen das Viertel aus.
Der völlig zugewachsene Teich im unteren Bereich der Paul-Bertz-Straße ist eines der größten Sorgenkinder der Bewohner. Konnte ich hier Anfang der 80er Jahre noch meine ersten Erfahrungen mit der Angel machen, ist dieser Teich heute zugewachsen und teilweise vermüllt. Kein schöner Anblick mehr.
Zunehmender Schwerlastverkehr und Tausende PKW täglich führen zu einer immer höheren Belastung für die Anwohner entlang des Südrings. Ich erläuterte die geplanten Lärmschutzmaßnahmen verbunden mit der Hoffnung, dass mit den Baumaßnahmen dazu schon im nächsten Jahr damit begonnen werden könnte. Aufgabe wird hier sein, diese Maßnahmen auch zügig fertigzustellen.
Aus den zahlreichen Gesprächen formten sich darum auch die Problemfelder heraus Teichsanierung und Lärmschutz als Schwerpunktaufgaben im Bereich Paul-Bertz-Straße.
09. Mai | Experimenteller Bürgersteig
Ein Hauch von Großstadtflair wehte an diesem Nachmittag durch das Reitbahnviertel.Alle hatten mit angepackt und zwischen Stadtteilgarten und Ritterstraße den "Experimentellen Bürgersteig" entstehen lassen.
Wir nutzten den Tag für einen Familienausflug. Viele waren gekommen, Alt und Jung, Groß und Klein.
Auch Vertreter der Stadtverwaltung schauten vorbei.
Ein guter Tag für das "Experimentelle Karreé".
08. Mai | tellerlein deck dich
Für mich waren es zwei Premieren an diesem Abend: meine erste Versteigerung und meine kleine Clara hatte ihren ersten Abendtermin. Beides klappte erstaunlich gut :-))
Wir hatten Glück: Zwei der Teller gehörten am Ende des Abends uns. Für uns war es eine Selbstverständlichkeit, das Anliegen des Projektes tellerlein deck dich - Freunde der Heilsarmee Chemnitz e.V zu unterstützen. Leider waren nicht ganz so viele Interessierte anwesend, wie vielleicht erwartet, aber viele Veranstaltungen an diesem Abend in Chemnitz konkurrierten gegeneinander. Wir hatten uns für den guten Zweck enschieden - und das tolle Ambiente in der Villa Esche. Nach einem netten musikalischen Empfang der Kinder der Gotthold-Ephraim-Lessing-Schule stand dem Weg ins Dachgschoss zur Versteigerung nichts mehr im Wege. Schon im Vorfeld konnten wir uns die Teller in den Vitrinen genauer betrachten - staunend waren da kreative Ergüsse von Hella von Sinnen, Xavier Naidoo, Sabine Ebert, Franziska von Almsick oder Tim Mälzer, um nur eingige der 18 Schaffenden zu nennen, zu bestaunen. Schön, wenn es klappt, so bekannte Personen dazu zu bewegen, sich für Chemnitzer Kinder zu engagieren.

Und bemerkenswert, wie die Chemnitzer Heilsarmee unter mit diesem Projekt es einmal mehr schaffen wird, für einige Wochen die kostenlose Speisung bedürftiger Chemnitzer Kinder zu gewährleisten. Denn mit den 3000 Euro, die bei der Versteigerung zusammenkamen, kann man doch schon so einiges erreichen. Sicher wird diese Art der Unterstüzung nicht die letzte gewesen sein, denn es sind noch so einige Künstler, die bereits von sich aus bekundet haben, solch einen Teller für "Tellerlein deck dich" gestalten zu wollen. Na dann: Freuen wir uns auf die nächste Versteigerung.

Danielas Teller gestaltet von Steffen Volmer (Chemnitzer Künstler)
07. Mai | 15:00 Uhr Abfahrt Gleis 1 Parkeisenbahn
Viel Neues erfuhr ich beim Besuch der Parkeisenbahn. Gemeinsam mit Thomas Jurk (Staatsminister) informierten wir uns über die Projekte des Fördervereins der Parkbahner. Der Geschäftsführer Reinhard Storch und Matthias Dietel, Vorsitzender des Fördervereins stellten die Berufsorientierung für Schüler vor. Eine Fahrt mit der Parkbahn und die Besichtigung der Maschinenhalle stand ebenfalls auf dem Programm.
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06.Mai. | Jugendclub UK
Neben meinem früheren Lieblingsjugendclub UK 13 steht heute ein schicker Neubau. Vom Ambiente einer ehemaligen Arbeiterunterkunft ist außer dem Namen UK nichts mehr erkennbar.
Die Freizeitangebote des Clubs, der heute in AWO-Trägerschaft geführt wird, sind aber nach wie vor sehr umfangreich.
So war es auch sehr erfreulich, dass viele Jugendliche des UK und des benachbarten Clubs Känguruh an der Veranstaltung teilnahmen.
Das Bürgerforum war vom Quartiersmanagement Kappel/Helbersdorf, Sabine Bräunlich und Gabriele Meinel, organisiert.
Gemeinsam mit ca. 80 Bürgerinnen und Bürgern aller Altersgruppen, Stadtteilakteuren, Stadträtinnen und Stadträten sprachen wir über aktuelle Brennpunkte im Wohngebiet.
Die von mir in der aktuellen Stadtteilzeitung erläuterten Probleme zur Einkaufs- und Fußwegsituation waren genauso Thema, wie Jugendclubs, Bolzplatz und Aktivitäten gegen Rechts.
Volkmar Zschocke (Grünen Stadtrat) und Detlef Müller (SPD Stadtrat) erläuterten die Notwendigkeiten und Möglichkeiten der Finanzierung von öffentlichen Einrichtungen im Wohngebiet. Durch die Wiederwahl der Baubürgemeisterin Petra Wesseler steht eine Verbesserung dieser Möglichkeiten aber in weiter Ferne. Das diese Aussage der beiden erfahrenen Stadträte das Meinungsbild und die Sorge der meisten Anwesenden wiederspiegelt, zeigte der anhaltende Beifall.

Detlef Müller (Mitte), Stadtrat + MdB unter Beifall:" Das Abstimmungsverhalten von CDU, FDP und Linkspartei(PDS), bei der Wiederwahl der Baubürgermeisterin schadet Chemnitz. Es sollte allein die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig beschädigt werden. Das hatte nichts mit verantwortungsvoller Kommunalpolitik zu tun"

Zu unserer Freude gingen die Flyer danach weg wie „warme Semmeln“.
Beifall erhielt ich ebenfalls für die Einladung an die Teams der Jugendclubs UK und des Känguruh sich an unserer SPD Initiative „3 Jahre Projektarbeitförderung in der Jugendarbeit“ zu beteiligen.
An diesem Abend lernte ich viele Bürgerinnen und Bürger kennen, die sich für Ihren Stadtteil und für Ihr Wohnumfeld interessieren.
Das macht mir Hoffnung für die zukünftige Arbeit und für mehr Miteinander im Chemnitzer Süden.
Fr. 01.Mai | Neumarkt
Ein gut gefüllter Neumarkt und herrliches Frühlingswetter. Viele Gespräche und ein starker Händedruck. Das waren einige Eindrücke des 01. Mai 2009.
Alle Fotos hier
Di. 28.04. Galerie Roter Turm
Arbeitnehmerempfang der SPD- Landtagsfraktion


Thomas Jurk (Staatsminister) v.l.: Ilko Kessler (Canaletto), Dr.Heidi Becherer (DGB)
eröffnet die Veranstaltung Stefan Brangs (MdL), Prof.Dr. Michael Behr (Uni- Jena)


gemeinsam mit Thomas Jurk im Gespräch v.l.: Viola Hennig (SAEK Chemnitz),
Dr. Thomas Schuler (Historiker)
Mo. 27.04. | Willy-Brandt-Haus - AWO Seniorenpflegeheim
Das Thema "Pflegestützpunkte für Sachsen" wurde im Willy-Brandt-Heim an der Johannes-Dick-Straße vorgestellt. Moderiert von Hanka Kliese (SPD Chemnitz), stellten Dr. Jürgen Rohde(deutsche Altershilfe), Herr Kulhmann (AOK) und Karlheinz Peters (AWO Sachsen) ihre Sichtweisen dar.
Altershilfe der Zukunft, als gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe. Dr. Jürgen Gohde warb mit überzeugenden Beispielen für die Einführung von Pflegestützpunkten in Sachsen.
Herr Kuhlmann als Vertreter der AOK stellte die aufsuchende Pflegeberatung für seine Versicherten vor. Für mich ein gutes Beispiel wie Sachsens größte Krankenkasse bei diesem Thema vorangeht.
Karlheinz Peters ist da ganz der Praktiker. Er erläutertete aus seiner Sicht die Handlungsfelder für gut funktionierende Sozialdienstleistungen. Das Sozialwesen der Zukunft ist für den Landesgeschäftsführer der AWO Sachsen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Die anschließenden Diskussion fasste Johannes Gerlach (MdL) dann auch stichhaltig zusammen:
"Wenn Pflegeberatung und Pflegeorganisation nicht mehr ausreichend in den Familien organisiert werden kann, wenn dafür zukünftig ein gemeinschaftlich organisiertes System einspringen soll, dann muss darüber gesprochen werden, wie so ein System der Pflegestützpunkte finanziert werden kann."
Die Einführung von Pflegestützpunkten in Sachsen und damit Pflegeberatung vor Ort, ist gut für die Menschen.
Ich befürworte die Einrichtung eines ersten Pflegestützpunktes im Willy-Brandt-Heim an der Johannes-Dick-Straße.
Schade nur, dass diese Diskussion, die für die Chemnitzer Bürger als Informationsaustausch gedacht war, für diese so gar nicht interssant schien - nur ganz wenige hatten den Weg hierher gefunden - so sieht gelebte Demokratie eigentlich nicht aus.
Do. 23.04. | Projekttreffen in der Reithbahnstraße
Wir besprachen die Durchführung des "Experimentellen Bürgersteigs" am 09. Mai.
An diesem Nachmittag wollen wir auf dem Gelände des Stadtteilgartens und darüber hinaus ein experimentelles Karree auf Probe entstehen lassen.
Wir freuen uns über die Teilnahme vieler Nutzungsinteressenten. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.
Alle weiteren Infos dazu unter www.reithbahnviertel.de
Di. 21.04. | Ortsverein Mitte- Nord wählt neuen Vorstand
Die Mitglieder unseres Ortsvereins trafen sich an diesem Mittwoch Abend in der ersten Etage des Turmbrauhauses am Chemnitzer Neumarkt.Auf der Tagesordnung stand die Neuwahl des Vorstandes. Als Mitglied des alten Vorstandes blicke ich auf 2 erfolgreiche Jahre zurück. Der Ortsverein Mitte-Nord als mitgliederstärkste Gliederung der Chemnitzer SPD hat in den vergangenen beiden Jahren wieder mehr Mitglieder gewonnen. Neben zahlreichen Veranstaltungen mit Bundes-, Landes- und KommunalpolitkerInnen ging es bei uns auch um gesellige Themen. Die Tagesfahrt nach Prag oder unsere Weihnachtsfeier sind dafür nur einige Beispiele.
Der Ortsverein ist offen für alle und so freuten wir uns immer wieder über die Teilnahme von Bürgerinnen und Bürgern zu unseren Veranstaltungen.
Bei der Neuwahl schenkten mir die GenossInnen wieder ihr Vertrauen und bestätigten mich auch für den neuen Vorstand.
Reinhold Deuchler (Vorsitzender), Jürgen Renz (stellvertr. Vorsitzender), Jörg Vieweg (stellvertr. Vorsitzender), Hans-Ullrich Schlegel (Schatzmeister), Robert Bilz (Schriftführer), Hanka Kliese (Beisitzerin), Gunter Morgenstern (Beisitzer), Stefan Kraatz (Beisitzer), Herrmann Hinrichs (Revisor), Erwin Tauscher (Revisor).
Sa. 18.04. | Rathaus Chemnitz "Grüner Salon"
Heute gab es einen Familienausflug der besonderen Art.
Meine Freundin hatte von der Gründungsveranstaltung der Internationalen Stefan-Heym-Gesellschaft gelesen und wollte sich dort sehr gern als Fördermitglied mit einbringen. Da auch ich diesen Termin schon dick in meiner Mappe stehen hatte, ging unsere kleine Familie (Clara war selbstverständlich auch mit von der Partie) heute 14 Uhr ins Rathaus, um dort der Gründungsveranstaltung beizuwohnen. Dort verstärkte sich noch einmal meine Meinung, dass der Chemnitzer Ehrenbürger Stefan Heym auch nach seinem Tod mit seinen literarischen Werken die Menschen weiterhin zum Denken und Nachdenken anregen soll und die neugegründete Gesellschaft genau dafür mit wissenschaftlicher und öffentlicher Arbeit Sorge tragen will.
Beachtlich fand ich dabei, dass die junge Chemnitzer Abiturientin Kathinka Richter als Vertreterin der Jugend in den Vorstand gewählt wurde. Denn, wie sie in ihrer Vorstellung betonte, die Schriften Stefan Heyms sind historisches Nachschlagewerk einerseits, haben andererseits an Aktualität nichts eingebüßt.
Ich denke, mit dieser Internationalen Gesellschaft stellt sich Chemnitz in der literarischen Welt einer sehr spannenden Aufgabe.
Do. 15.04. | Kulturforum "Wie weiter mit den Chemnitzer Begegnungen"
Um 20 Uhr trafen wir uns mit ca. 40 interessierten Bürgern und Bürgerinnen und Kulturschaffenden auf Einladung unsere Gruppe "Freie Szene" und dem Kulturforum der SPD im Weltecho.
Im Podium diskutierten Bernd Ruscher (Leiter Kulturbüro), Prof. Dr. Rudolf Boch (Programmbeirat Begegnungen) und Lars Neunfeld (Vertreter unserer Gruppe) über die Zukunft des Kulturfestivals Begegnungen.
Die von uns eingebrachte Idee eines Festivals in der Mitte von Chemnitz wurde im Anschluss an das Podiumsgespräch kontrovers besprochen. Ich hatte den Eindruck, das sie bei den meisten Anwesenden gut angekommen ist.
Für uns war dieser Abend erfolgreich. Versprach er doch die Möglichkeit, alle vorliegenden Ideen nochmals in einen Entscheidungsprozess einzubringen.
Gruppe "Freie Szene" sind: Ralph Poetzsch (Musikschule, Kulturbeirat Stadt Chemnitz), Michael Richter (Veranstalter: Gigolo Enterprises), Carsten Tanneberger (Cube Club Chemnitz), Lars Neunfeld (Verlagsmitarbeiter, Schriftsteller), Ulf Kallscheidt (Weltecho Chemnitz, Stadtrat), Jörg Vieweg (Südbahnhof Chemnitz, Kulturbeirat)
Do. 15.04. | Frühjahrsputz am Infocontainer
Pünktlich 9.30 Uhr begann das große Saubermachen.
Mit Mitgliedern unserer Bürgerinitiative "Mitte gegen Rechts- Chemnitz" wurde der Info-Container an der Straße der Nationen wieder auf Vordermann gebracht.
Der Container war in den vergangenen Monaten mehrfach Angriffen sinnloser Gewalt ausgesetzt gewesen.
Trotzdem hatte er die langen Wintermonate ganz gut überstanden.
Wir erneuerten Hinweistafeln und die Schriftzüge an der Außenseite. Gründlich gereinigt gilt es nun, das Projekt aktiv fortzusetzen.
Ganz besonders freuten wir uns über einen Besuch des MDR Fernsehens. Das Redaktionsteam von "hier ab vier" begleitete unseren Frühjahrputz.
Di. 14.04. | Landesvorstand der SPD- Selbstständigen in Döbeln
Die Arbeitsgemeinschaft der Selbsständigen und Unternehmer in der sächsischen SPD versteht sich als Interessenvertretung aller Unternehmerinnen und Unternehmer in Sachsen.Gute sozialdemokratische Wirtschaftspolitik mit Wirtschaftsminister Thomas Jurk hat den Unternehmen in Sachsen gut getan, davon sind wir überzeugt. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten liegen uns gerade Kleinunternehmen und der sächsische Mittelstand besonders am Herzen.
Sichere Unterehmensfinanzierung ist aus unserer Sicht eines der wichtigsten Themen für die Unternehmen in Sachsen.
Im Juni diesen Jahres wird der Landesverband zu diesem Thema eine Veranstaltung in der Villa Esche - Chemnitz durchühren.
Den Abend in Döbeln nutzen wir dafür zur Vorbereitung.
Karfreitag 10.April | Stadtteilrundgang in Helbersdorf
Wie viele Helbersdorferinnen und Helbersdorfer zog es auch mich an diesem Feiertag zu einem kleinen Osterspaziergang ins Grüne. Gemeinsam mit Viola und Gerd Hennig bummelten wir am Nachmittag durchs grüne Helbersdorf.
Wir besichtigten meinen, seit einigen Wochen abgesperrten, alten Schulweg. Hier muss etwas getan werden. Gerade den älteren Bürgern ist ein langer Umweg nicht zumutbar. Es braucht dringend einen Fußweg zwischen Friedrich-Hähnel- und Paul-Bertz-Straße.
Eine ersatzlose Sperrung ist keine Lösung!

Seit kurzem versperrt auch ein Erdwall und eine gefährliche Grube den Fußweg am Helbersdorfer Hang!
Beim Thema Nahversorgung hatte ich ähnliche Gefühle.
Vor Jahren standen uns als Bewohner des Hangs zwischen Helbersdorfer- und Stollbergerstraße noch ausreichend Einkaufsmöglichkeiten zur Verfügung. Heute ist der PLUS Markt in der Friedrich-Hähnel und der EDEKA Markt in der Paul-Bertz-Straße verwaist.

EDEKA und PLUS MARKT am Helbersdorfer Hang sind verwaist!
Warum die Fläche dieses früheren EDEKA-Marktes im Gebäude des Versorgungszentrums "Südring" nicht mehr für Nahversorgung und Einzelhandel nutzbar sein soll, ist mir unverständlich. Stattdessen soll genau daneben ein neuer Einkaufsmarkt gebaut werden. Dieses Vorgehen erschließt sich mir, wie den meisten Helbersdorfern, nicht.
Mit den Eindrücken dieses kleinen Spaziergangs, möchte ich auf Probleme in unserem Stadtteil hinweisen. Hier müssen wir dran bleiben.
Die Qualität unseres Wohnumfeldes in Helbersdorf muss erhalten bleiben.
Do. 04. April 2009 | Landesfeuerwehrverband Sachsen e.V.
Der Verband betreut ca. 80.000 Kameradinnen und Kameraden in Berufs- und Freiwilligenfeuerwehren.
Wir disskutierten über den aktuellen Steuerfreibetrag für Ehrenamtliche und die derzeitigen Praxis beim Umtausch der alten Führerscheine gegen neue EU-Fahrerlaubnisse.
Die Zukunftstehmen der sächsischen Kameraden sind u.a. Feuerwehrrente, Nachbesserungen beim Führerscheinumtausch und neue Formen der Brandschutzerziehung von Kindern und Jugendlichen.
Thema war abschließend die geplante Neugestaltung der Sächsischen Feuerwehrverordnung.
Wir sind uns mit dem Vorsitzenden Herrn Bossack einig.
Diese Verordnung muß endlich auf den Weg gebracht werden und gehört nicht in die Schreibtischschublade des Innenministers Herrn Buttolo!
Sa. | 04.04.09 | Villa Esche | Für ein soziales Europa - Jetzt!
Auf Einladung von Martin Schulz (Vorsitzender der SPE Fraktion im Europäischen Parlament) und Constanze Krehl (sächsische Europaabgeordnete) trafen ich mich, bei bestem Frühlingswetter, mit ca. 40 Europainteressierten aus Wirtschaft und Politik im „Wohnzimmer“ der Villa Esche.
Ich sprach über Fragen der europäischen Gesetzgebung und Ihre Auswirkungen auf kommunalpolitische Entscheidungen für Chemnitz.
Europa und vor Ort, soziale Verantwortung im Großen und im Kleinen sind die Zukunftsthemen und somit auch die Themen dieses Abends.




































